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Tausende zu Palmsonntags-Prozessionen erwartet

Foto: Pfarre Röhrenbach

St. Pölten, 24.03.2018 (dsp) Am Palmsonntag gedenken Tausende Christen in der ganzen Diözese St. Pölten und in ganz Niederösterreich des Einzugs Jesu in Jerusalem, als er auf einem Esel in die Stadt ritt und ihm mit Palmwedeln gehuldigt wurde. Das ist auch der Beginn der Heiligen Woche. Palmprozessionen sind seit vielen Jahrhunderten belegt, im Laufe der Zeit wurde die Liturgie allerdings mit verschiedenen Elementen angereichert.

Es soll Holzesel gegeben haben, die so reich geschmückt waren, dass es dem Wert eines Königreiches entsprach. Mit wenigen Ausnahmen ist der Palmesel eine historische Erscheinung geworden. Bekannt ist die Redensart „aufgeputzt wie ein Palmesel“. Übrigens, Palmesel wird auch derjenige genannt, der am Sonntag am längsten schläft und als letzter in die Kirche kommt. Die Palme galt in der Antike als Zeichen des Lebens, der Hoffnung und des Sieges, darum ist sie ein Attribut der Märtyrer. Bei uns weiht man Weidenkätzchen, in südlichen Ländern Ölzweige. In den Alpen sind die Buschen oft meterhoch.

Foto: Pfarre Röhrenbach