Bischof Alois Schwarz und Bischof Klaus Küng
Berufungswallfahrt Maria Taferl
Caritas Haussammlung
 
 

Tausende Caritas-Hausammler/innen unterwegs

Foto: Sammlerstart der Amstetten Herz Jesu, St. Stephan und St. Marien

St. Pölten, 17.05.2018 (dsp) „Helfen statt wegschauen“, konkrete Hilfe für Menschen in der Region ermöglicht die größte Solidaritätsaktion der Caritas der Diözese St. Pölten. In den nächsten Wochen sind die SammlerInnen der Caritas wieder von Haus zu Haus unterwegs und laden ein, mit einer Spende, Hilfe für Niederösterreicher/innen in unterschiedlichsten Notlagen zu ermöglichen.

Verwendung der Spendenmittel vor Ort in Niederösterreich

Hilfe am Beispiel Region Amstetten: Dringend gebraucht werden die Spendenmittel besonders für die Aufgaben der Sozialberatungsstelle im Caritas-Haus Amstetten, die zu einer wichtigen Anlaufstelle für hunderte  Menschen in Notsituationen  aus dem ganzen Mostviertel  geworden ist.  Die rasche Katastrophenhilfe gemeinsam mit den Pfarren  z.B.  nach Bränden, wie zuletzt in St. Georgen, Ulmerfeld oder Seitenstetten,  wo der unmittelbare Wohnraum betroffen ist wird nur durch diese Spenden möglich. Auch ein Teil der Finanzierung der Beratungsstelle von Rat und Hilfe am Hauptplatz in  Amstetten, wo viele  Menschen mit persönlichen und familiären Problemen Unterstützung finden, wird  mit diesen Spenden sichergestellt. Immer stärker nachgefragt wird auch das hilfreiche Angebot der Kompetenzstelle Demenz, hier wird betroffenen Familien vor Ort, kostenlos eine Beratung in dieser schwierigen familiären Situation geboten. Ebenso die Begleitung von Menschen  in der letzten Lebensphase durch den Mobilen Hospizdienst erfordert den Einsatz von Geldern aus der Caritas-Haussammlung. Die Spenden ermöglichen auch das Projekt Rückenwind (Lernkaffee) in Amstetten, wo Kinder in der NMS begleitet und gefördert werden.

15 Prozent der Spenden verwenden die Pfarren unmittelbar und unbürokratisch  vor Ort für die Nothilfe in der Pfarre. Alljährlich wenden sich zahlreiche Menschen auch an die Pfarren um Unterstützung und Hilfe.

Sammler/innen berichten über ihre Motivation:

Mit Menschen in Kontakt treten - Wünsche und Sorgen kennenlernen
Ein kleiner Schritt für ein gerechteres Miteinander den ich gerne leiste
Für einsame Menschen da sein - Begegnungen ermöglichen und ins Gespräch kommen,
Einen Beitrag leisten um rasche und unbürokratische Hilfe vor Ort zu ermöglichen
Ein Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe setzen
Einfaches und unkompliziertes spenden ermöglichen
Ein offenes Ohr haben für die Nöte der Menschen

Foto: Sammlerstart der Amstetten Herz Jesu, St. Stephan und St. Marien