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Stift Seitenstetten: Priesterweihe zu Christi Himmelfahrt

Foto: Priesteramtskandidat Benedikt Resch mit Abt Petrus Pilsinger.

Seitenstetten, 01.05.2018 (dsp) Die Menschen, die Gemeinschaft und die Gegend haben ihm gut gefallen: So kam P. Benedikt Resch (Jahrgang 1985) ins Stift Seitenstetten. Der gebürtige Bayer aus Ramsau bei Berchtesgarden wird zu Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 10. Mai, 14 Uhr) vom Münchner Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg zum Priester geweiht.

Er und der Konvent würden sich freuen, wenn viele aus der Region mitfeiern. Der junge Benediktiner erzählt, dass auch ihn einst eine Priesterweihe sehr fasziniert habe. Einer Einladung zu einer Priesterweihe ins Stift sei später auch der Eintritt gefolgt.
 
Auch er empfiehlt, das geistliche Wagnis einzugehen. Es verwundere ihn fast, dass in so einer wunderbaren und traditionsreichen Gegend wie dem Mostviertel nicht mehr Menschen Priester oder Ordensleute werden wollen. Er fühle sich jedenfalls wohl in der Gemeinschaft der Benediktiner, der 30 Mönche angehören.
 
Dass es ein Fest wird, dafür wird auch ein Bus voller Bayern sorgen, „die auch ankündigten, ein paar Fassl Bier mitzubringen“, schmunzelt Resch.
 
Ein bestimmtes Erweckungsereignis habe er nicht gehabt, für ihn sei der Weg zum Priestertum stimmig und konsequent gewesen. Er ist in einer katholischen Gegend und Familie aufgewachsen, man habe ihn auch unterstützt auf seinem Weg. Zunächst studierte er katholische Theologie in München und Würzburg. Demnächst beendet er sein zweites Studium, nämlich jenes auf Lehramt Latein und Geschichte. Die Fächer unterrichtet er bereits in Seitenstetten, am Tag vor seiner Weihe gebe es noch eine Lateinschularbeit, so Benedikt, der vor seinem Ordenseintritt Paul im Vornamen hieß.
 
Biographisches
 
P. Benedikt kam 1985 als Paul Resch zur Welt, er hat drei Geschwister. Seine Mutter betreibt eine Frühstückspension, sein Vater ist pensionierter Beamter. Als Hobbys gibt er Bergsteigen, Skifahren, Geschichte, Literatur und gute Musik an. Er absolvierte das Theologie-Studium in Deutschland und beendet demnächst sein zweites Studium: das Lehramtsstudium für Latein und Geschichte.
 
2013 trat er ins Stift Seitenstetten, 2017 legte er die Ewige Profess ab, am 21. September wurde er von Weihbischof Anton Leichtfried zum Diakon geweiht. Sein Primizspruch lautet: „Betet Brüder und Schwestern, dass mein und Euer Opfer dem allmächtigen Vater gefalle“ (Messbuch).
 
Wann erteilt er den Primizsegen, der als „Erstlingssegen“ sehr populär ist?
12. Mai: Stiftsprimiz, 7:30 Uhr
13. Mai: Primizsegen bei den Fatima-Gottesdiensten in Krenstetten, 15 und 19 Uhr
21. Mai: Heimatprimiz in Ramsau, 10 Uhr
 
Foto: Priesteramtskandidat Benedikt Resch mit Abt Petrus Pilsinger.