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„Sammlung Arnold“ – wichtigste Barocksammlung Österreichs im Stift Altenburg

Foto: Stift Altenburg

Altenburg, 28.05.2018 (dsp) Stift Altenburg in Niederösterreich ist auch als „Trogerstift“ bekannt. Der Österreichische Barock-Maler Paul Troger hat hier mit zehn beeindruckenden Kuppelfresken seinen künstlerischen Abdruck hinterlassen. Ab Juni 2018 wird das Barock-Juwel des Waldviertels um einen ganz besonderen Kunstschatz bereichert. Die mit mehr als 200 Gemälden wichtigste Barocksammlung Österreichs in Privatbesitz wird in Stift Altenburg der Öffentlichkeit präsentiert. Für diese einzigartige Schenkung des Sammler-Ehepaares Arnold wurden bisher nicht zugängliche Galerieräume im Kaisertrakt des Stiftes adaptiert. Ab 16. Juni geöffnet.

Dramatik und Ausdrucksstärke, expressive Lichtführung, glühende Farben und stimmungsvolle Innigkeit charakterisieren die österreichische und süddeutsche Malerei zur Zeit des Barock. Dieser Faszination kann sich das Innsbrucker Ehepaar Arnold seit mehr als vierzig Jahren nicht entziehen. Neben der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Kunst des Alpenraums zwischen 1600 und 1800 entwickelten Herta und Konrad Arnold eine intensive Sammeltätigkeit. Das Ergebnis ist die wichtigste Barocksammlung Österreichs in Privatbesitz. Bis heute ist die Sammlung Arnold zu einem Umfang von mehr als 200 Gemälden angewachsen.

Um diesen außergewöhnlichen Kunstschatz in einem passenden Umfeld einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen zu können, hat sich das Ehepaar Arnold entschieden, ihre Sammlung noch zu Lebzeiten Stift Altenburg zu schenken. Mit dem Sammlungsschwerpunkt auf Tiroler Barockmalerei und dem künstlerischen Umfeld Paul Trogers bot sich im niederösterreichischen „Trogerstift“ Altenburg ein idealer Anknüpfungspunkt. Dem Wunsch der beiden begnadeten Sammler kann hier in Form einer neuen Dauerausstellung nachgekommen und ihre Kunstwerke nachhaltig für Barock-Begeisterte erlebbar gemacht werden.

Das Spektrum der Sammlung reicht von intimen Andachtsbildern der barocken Frömmigkeit bis hin zu Entwürfen berühmter Virtuosen zu Altarbildern und Deckenfresken. Zu den vertretenen Künstlern zählen neben Paul Troger und Johann Michael Rottmayr auch Johann Georg Platzer, Matthäus Günther sowie Martin Johann Schmidt, genannt Kremser Schmidt. Speziell für diesen neuen Kunstschatz wurde ein bislang unzugänglicher Bereich im Kaisertrakt des Stiftes adaptiert. In diesen neuen Galerieräumen wird die Sammlung Arnold ab Mai 2018 präsentiert.

„Mein Zugang zu den Kunstwerken war nie berechnend, analytisch oder akademisch – sondern intuitiv, eigentlich regelrecht sinnlich. Das Kunstwerk begeistert und verführt, weckt Begehren - der Sammler will es besitzen. Letztlich eine einfache Geschichte, der sich der echte Kunstfreund nicht entziehen kann. Mögen sich viele Besucher der Sammlung Arnold im Stift Altenburg ebenso begeistern und verführen lassen!“, so Konrad Arnold.

Foto: Stift Altenburg