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Religionslehrer verschiedener Konfessionen tagen in Graz

Fortbildung für steirische Religionslehrer verschiedener Konfessionen bietet die "Ökumenische Sommer.Bildung" vom 3. bis 5. September unter dem Titel "Identität und Offenheit".

Die alljährlichen Bildungstage stehen heuer besonders im Zeichen des Jubiläums "800 Jahre Graz-Seckau", währt doch die gemeinsame Geschichte von evangelischen und katholischen Christen bereits rund drei Jahrhunderte. Erstmals sind auch islamische Religionslehrer eingebunden: Sie sind Teil eines gemeinsamen Projektes der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule (KPH) Graz und der Grazer Theologischen Fakultät zur Förderung interreligiöser Zusammenarbeit und Kompetenz.

Das Symposion wird vom Institut für Religionspädagogik und Katechetik an der KPH Graz gemeinsam mit der Abteilung für evangelische Religionspädagogik an der KPH Wien/Krems im Grazer "Augustinum" durchgeführt. Mehr als 850 Religionslehrer werden erwartet.

Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl hält am Montagnachmittag einen Vortrag über "800 Jahre Steirische Kirche", die an der Uni Wien lehrende Religionspädagogin Viera Pirker spricht anschließend zum Thema "Identität, ihre Konstruktion und Religiosität - ein vielfältiger Zusammenhang". Sie werde die vielfältigen Vernetzungen von individuellen Lebens- und Glaubensbiographien in den heutigen Zeitströmungen und deren Bedeutung für religiöse Bildung darlegen, hieß es. Insgesamt werden an den drei Tagen 28 Vorträge und Workshops zu unterschiedlichen Themen von katholischen, evangelischen und muslimischen Referenten angeboten.

Das Symposium führt den im Vorjahr begonnenen dreijährigen Zyklus der "Sommer.Bildung" an der KPH Graz fort. Im Vorjahr ging es um "Freiheit und Verantwortung - 500 Jahre Reformation", im kommenden Jahr liegt der Fokus auf Religion in pluraler Gesellschaft.

(30.08.2018, KAP)