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Priester jubeln trotz Fußball-Niederlage: Bau der Peru-Schule fast fertig finanziert

Sr. Karina Beneder mit peruanischen Kindern

Zwettl, 09.10.2018 (dsp) Das Benefizfußballspiel zwischen der österreichischen Priesterfußballmannschaft und der Polizei in Zwettl endete vor 800 Zuschauern 1:3. Der Kapitän der Nationalmannschaft, der Ybbser Pfarrer Hans Wurzer, trauert den "vielen hundertprozentigen Chancen" nach, jubelt aber über den eigentlichen Zweck: Die Finanzierung einer Partnerschule der NMS Zwettl in Peru ist gesichert - auch wenn das Ergebnis noch aussteht. Die Schule kann nun wohl 2019 fertiggestellt werden.

Das freut insbesonders die Zwettler Franziskanerin Sr. Karina Beneder, die das Match mit mehreren Vereinen und der Pfarre organisierte. Und: Sie initiierte auch die Schule in Peru. Nach dem Lernen in einer Holzbaracke können die Kinder und Jugendlichen dort künftig ordentlich zur Schule gehen.

Im Rahmen des Spiels gab Pfarrer Wurzer auch bekannt, dass die nächste Priester-Europameisterschaft 2019 in Montenegro von 25. Februar bis 1. März stattfinden. Wurzer: "Dafür trainieren wir demnächst intensiv!" Er danke den vielen Fans der Nationalmannschaft für ihren Zuspruch und für das Daumendrücken. Das sei kein Selbstzweck, denn erstens spielen die Priester immer für einen guten Zweck. Und zweitens versuche man, ein positives Bild von Kirche darzustellen.

Priesternationalmannschaft

Die österreichische Nationalmannschaft setzt sich aus Priestern aus sechs Nationen zusammen, Kapitän Wurzer kann aus rund 3500 österreichischen Priestern auswählen. Motivation schöpfe das Team aus einem besonderen "Ruf", so Wurzer: „Um uns richtig zu motivieren, ruft das österreichische Team vor jedem Spiel ein ehrfurchtsvolles, kraftvolles, dreifaches ‚Halleluja'“. Das Team war zuletzt stark im Aufwind, im Februar erkickte man den 6. Rang bei der Priester-Halleneuropameisterschaft in Brescia (Italien). Das ist das beste Resultat seit vielen Jahren. Außerdem freut sich Wurzer, dass zuletzt neue junge Geistliche eingebaut werden konnten. Meist wird bei den Spielen für Menschen in Not gespielt.

Foto: Sr. Karina Beneder mit peruanischen Kindern