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Orden trauern um Sr. Theresia Sessing

Die heimischen Ordensgemeinschaften trauern um Sr. Theresia Sessing. Die langjährige Generalsekretärin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs (VFÖ) ist am Mittwoch im 80. Lebensjahr verstorben. Die gebürtige Niederländerin gehörte den Hartmannschwestern an.

Als VFÖ-Generalsekretärin (1980-2009) war sie wesentlich an gesamtösterreichischen Weichenstellungen für die Frauenorden im Land mitbeteiligt. Das Begräbnis von Sr. Theresia Sessing findet am Freitag, 23. März, um 13 Uhr am Friedhof Ober St. Veit in Wien statt.

Theresia Sessing wurde 1938 in Holland geboren. Nach der Pflichtschule und einer Anstellung als Verkäuferin trat sie 1958 in die Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe (Hartmannschwestern) im 5. Wiener Gemeindebezirk ein. 1961 legte sie die ersten und 1964 die ewigen Gelübde ab. Sie absolvierte die Ausbildung zur Krankenpflegerin und übte diesen Beruf im Hartmannspital und einigen weiteren Krankenhäusern aus. Zudem war sie als Lehrschwester in der Krankenpflegeschule Horn tätig. 1980 wurde sie zur VFÖ-Generalsekretärin ernannt, die sie bis 2009 blieb. Zusätzlich leitete sie in dieser Funktion das Referat Krankenpflege bei der VFÖ.

In den Jahren als Generalsekretärin sei Sr. Sessing die Weiterbildung der Ordensfrauen ein großes Anliegen gewesen, wie es von Seiten der Ordensgemeinschaften hieß. Sessing organisierte Aus- und Weiterbildungen für die Schwestern, für die Novizinnen und die Ausbilderinnen, organisierte die Tagung für die Höheren Oberinnen, veranstaltete Exerzitienkurse und Fachtagungen für die Ordensökonominnen und für die Schwestern in der Altenpflege. Zudem leitete sie zusammen mit P. Leonhard Gregotsch, dem damaligen Generalsekretär der Superionenkonferenz, die Arbeitsgemeinschaft der Ordensspitäler. Sie war in der Funktion als Generalsekretärin der VFÖ auch maßgeblich am Aufbau des Informationszentrums für geistliche Berufe beteiligt. Ab 1990 war Sr. Theresia weiters die Leitung der Wiener Franziskusheimes anvertraut.

Auch die christliche Medienarbeit war der Ordensfrau ein großes Anliegen. So gehörte sie etwa über viele Jahre dem Vorstand des Vereins "Studio Omega" an, der Beiträge mit kirchlich-religiösem Inhalt für Radios produziert.

(09.03.2018, KAP)