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Österreichs "Ordensnachwuchs" traf sich in St. Pölten

St. Pölten, 24.04.2018 (dsp) Österreichs Novizen der Ordensgemeinschaften sind zu einer Begegnungswoche im St. Pöltner Lilienhof zusammengekommen. Dabei zeigte sich beim Austausch über die Berufungswege die Breite und Vielfalt der Ordensgemeinschaften.

Einige treten in den Orden ein, um obdachlosen oder kranken Menschen zu helfen. Andere wiederum wollen einfach leben. Für wieder andere sei der Lobpreis Gottes und das Chorgebet besonders anziehend oder sie finden die jahrhundertelange Tradition der Stifte faszinierend. Drei Gründe sind wesentlich für den Eintritt in den Orden: Junge suchen die Gemeinschaft, sie suchen weiters eine Gebetsgemeinschaft wie es in Stiften und Klöstern zu finden ist, und sie wollen ihre Sendung leben.

Die Orden verweisen auf die Nachhaltikgkeit der Novizenwochen. Frühere Jahrgänge würden sich ordensübergreifen noch immer regelmäßig treffen und seien gut miteinander vernetzt. Auf dem Programm standen Exkursionen, gemeinsame Gottesdienste oder ein Vortrag des bekannten Emmaus-Gründers Karl Rottenschlager unter dem Motto „Vergiss die Armen nicht“.

Das Noviziat bezeichnet die Zeit der Ausbildung, in der jemand, der neu in eine Ordensgemeinschaft eingetreten ist, sich in der Ausbildung und Vorbereitung auf die zeitlichen Ordensgelübde befindet. Die neu in die Gemeinschaft Aufgenommenen werden Novizen genannt.

Aus der Diözese St. Pölten nahmen an der Novizenwoche Ordensleute von den Stiften Herzogenburg, Göttweig, Lilienfeld und Melk teil.