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Notfallseelsorge: 100 Prozent mehr Alarmierungen

Treffen der Notfallseelsorger/innen

St. Pölten, 12.12.2018 (dsp) Jährlich Treffen sich die Notfall-Seelsorger/innen zum Austausch und zur Fortbildung. Die Notfallseelsorge Niederösterreich besteht aus der Diözese St. Pölten, der Erzdiözese Wien und der Evangelischen Kirche Niederösterreich. Sie versteht sich ökumenisch, derzeit sind 25 Seelsorger/innen aktiv. Die Notfallseelsorge ist gefragt und gewünscht. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Alarmierungen über 100 Prozent.

Vor allem im Zusammenhang mit Großereignissen kam die Notfallseelsorge häufig zum Einsatz. Notfall-SeelsorgerInnen werden über den Notruf 144 Niederösterreich alarmiert. Aus diesem Grund statteten die SeelsorgerInnen der Leitstelle von Notruf 144 in St. Pölten einen Besuch ab. Dort wurden sie darüber informiert, welche Abläufe nach Eingang eines Notrufs ins Laufen kommen und wie erste Hilfe schnell, effizient und menschlich für die Betroffenen vor Ort organisiert wird.  Notfallseelsorge versteht sich als „Erste Hilfe für die Seele“ in speziellen Notfällen und Krisensituationen. Sie versucht Menschen zu begleiten, die durch einen Unfall, ein traumatisches Erlebnis oder den plötzlichen Verlust eines Angehörigen von einer Minute auf die andere in ihrer Lebensgewissheit erschüttert sind. Oft sind Notfall-SeelsorgerInnen auch für die HelferInnen der Einsatzorganisationen gesucht und gefragt (Rettung, Feuerwehr).

Informationen und Kontakt: dsp.at/notfallseelsorge