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Namensänderung für Österreichisches Hospiz in Jerusalem

Seit 1. Juli trägt das Österreichische Hospiz in Jerusalem offiziell das Beiwort "Pilger" und heißt nun "Österreichisches Pilger-Hospiz zur Heiligen Familie in Jerusalem". "Das Wort 'Hospiz' alleine ist in unserer Zeit missverständlich geworden.

Ich hatte um diese Statutenänderung zur Klarstellung gebeten", begründete Rektor Markus Stephan Bugnyar in Sozialen Netzwerken diesen Schritt. Auf einstimmigen Beschluss des Hospiz-Kuratoriums wurde der Name offiziell geändert. Auf das Wort "Hospiz" wollte man dennoch nicht verzichten, betonte Bugnyar.

Das Österreichische Pilgerhospiz zur Heiligen Familie in Jerusalem - als dessen Protektor der jeweilige Erzbischof von Wien fungiert - ist das Pilgerhaus der katholischen Kirche Österreichs in der Altstadt Jerusalems. Rektor des Hospizes ist seit 2004 der Eisenstädter Diözesanpriester Markus Stefan Bugnyar. Das 1856 gegründete und 1863 eröffnete Hospiz ist das älteste nationale Pilgerhaus im Heiligen Land.

Anfang Jänner 1987 lief die Generalsanierung des Hospizes an. Am 19. März 1988 - zum 125. Jahrestag der Einweihung der Hospizkapelle - wurde das Österreichische Hospiz feierlich wiedereröffnet. In den vergangenen Jahren wurde ein neues Nebengebäude auf dem Areal des Pilgerhospizes geschaffen, um die bereits im 19. Jahrhundert intendierte Bettenzahl zu erreichen.

Mit zahlreichen Konzerten, Ausstellungen und Vorträgen ist das Haus nicht nur eine geistliche Rast- und Pilgerstätte, sondern auch Ort des Dialogs und der Begegnung im Heiligen Land. Zu den Aufgabengebieten des Hospizes zählt auch die Unterstützung bedürftiger Kinder und Jugendlicher bei der Aus- und Weiterbildung sowie auch der Pfarre "Zur Heiligen Familie" in Gaza-Stadt, die als Missionsstation durch Vize-Rektor Georg Gatt 1887 ins Leben gerufen wurde. Seit den 1990er-Jahren ist das Hospiz auch Einsatzort für Zivilersatzdiener.

(06.07.2018, KAP)