Mozarts Requiem im Dom | Referat für Kommunikation
 

 
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Mozarts Requiem im Dom

Domchor, Foto: F. Gleiss

St. Pölten, 13.06.2018 (dsp) Die Dommusik St. Pölten bringt unter der Leitung von Otto Kargl am Sonntag, den 17. Juni, um 18 Uhr das Requiem vom Wolfgang Amadeus Mozart im Dom von St. Pölten zur Aufführung. Auf der Metzler-Orgel spielt Domorganist Ludwig Lusser „Ein Orgel Stück für eine Uhr“, KV 608, ein Werk, das im ausgehenden 18. Jahrhundert oftmals zur Aufführung kam.

Das Requiem KV 626 aus dem Jahr 1791 ist Wolfgang Amade Mozarts letzte Komposition. Die Haupttonart der Totenmesse ist das geheimnisvoll-düstere d-Moll, das dem kirchentonalen d-Modus der mittelalterlichen Sequenz verwandt ist. Mozart hat diese Tonart zwar mehrmals verwendet, deren pathetische und dämonische Fähigkeiten aber nie zuvor so voll ausgeschöpft wie in der Totenmesse.

Obwohl das Requiem nur zu etwa zwei Dritteln tatsächlich von Mozart stammt, ist es eines seiner beliebtesten und am höchsten eingeschätzten Werke. Mozart starb während der Komposition. Da es sich um ein Auftragswerk handelte, vervollständigten Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr, ein Schüler Mozarts, das Requiem im Auftrag von Constanze Mozart, der Witwe des Komponisten. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang dieser Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben zudem eine üppige Mythenbildung angeregt.

Ausführende
Domchor St. Pölten
Domorchester auf Originalinstrumenten
Barbara Zidar-Willinger und Regine Gansberger-Sartori (beide Sopran)
Patricia Nolz und Christina Eder (beide Alt)
Johannes Bamberger (Tenor)
Gebhard Heegmann (Bass)
Domkapellmeister Otto Kargl, Leitung

Eintrittskarten
Vorverkauf Buchhandlung Schubert: € 29, ermäßigt € 14
Abendkassa: € 32, ermäßigt € 16