Mikl-Leitner: "Schwarz steht für Miteinander und Geradlinigkeit" | Referat für Kommunikation
 

 
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Mikl-Leitner: "Schwarz steht für Miteinander und Geradlinigkeit"

Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hält große Stücke auf den künftigen St. Pöltner Bischof. "Alois Schwarz zeichnet sich aus durch Sensibilität und Menschlichkeit und ist ganz klar in seinen Entscheidungen", lobte sie den am Donnerstag von Papst Franziskus ernannten bisherigen Kärntner Bischof.

Sie habe Schwarz als einen Menschen kennengelernt, "der das Miteinander besonders in den Vordergrund stellt", so Mikl-Leitner. Auch in schwierigen Zeiten für die Kirche habe er immer den Dialog gesucht, andere Meinungen gehört und sie mit Kritikern ausdiskutiert. "Diese menschliche Qualität und Geradlinigkeit macht ihn nicht nur zum Vorbild, sondern auch zu einem Hoffnungsträger", sagte die Landeschefin.

Mit Alois Schwarz kehre zudem ein Niederösterreicher in seine Heimat zurück. Das Land Niederösterreich sage dem neuen Diözesanbischof "ein herzliches Willkommen", betonte Mikl-Leitner in einer Aussendung am Donnerstag.

Gleichzeitig richtete die Landeshauptfrau auch ein "großes Danke" an den scheidenden Diözesanbischof Klaus Küng. Dieser habe die Diözese St. Pölten und damit das Land Niederösterreich in den vergangenen Jahren "intensiv geprägt und mitgestaltet". Küng sei in einer besonders herausfordernden Situation nach St. Pölten gekommen, erinnerte Mikl-Leitner an die Turbulenzen rund um Küngs Vorgänger Kurt Krenn. "Mit Menschlichkeit, Nächstenliebe und der großen Kraft eines tiefen Glaubens" habe Küng in dieser schwierigen Anfangszeit für Ausgleich gesorgt. Bewährt habe sich unter Klaus Küng auch "das hervorragende Miteinander zwischen Diözese und Land", etwa bei zahlreichen Denkmalschutzprojekten, wies Mikl-Leitner hin.

(17.05.2018, KAP)