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„Lange Nacht der Kirchen“: verschlossene und geöffnete Räume

Domführung

St. Pölten, 25.05.2018 (dsp) Rechtzeitig zum Beginn der „Langen Nacht der Kirchen“ hat sich der Himmel nach teilweise schweren Unwettern aufgeklart. So kamen rund 20.000 Besucher an einem warmen Abend zu 250 Einzelveranstaltungen in 55 Kirchen im Gebiet der Diözese St. Pölten.

Zahlreiche Räume - wie Kirchtürme, Dachböden oder Grüfte – waren für diese eine Nacht für die Besucherinnen und Besucher zugänglich. Besonders berührend war die Turmbesteigung in Stephanshart, wo die Pfarrkirche vor genau 50 Jahren fertiggestellt worden war. Die bereits über 80-jährigen Erbauer stiegen erstmals wieder hinauf bis zur Glockenkammer.
Nicht geöffnet sondern verschlossen waren die Räume bei verschiedenen „Exit Games“, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Aufgaben- und Rätsellösungen sowie durch Teamwork ans Ziel, nämlich wieder hinaus kommen. Bei „Sankt.Escape“ war es der Keller des Domes von St. Pölten, bei „Escape the Curch“ die Pfarrkirche von Steinakirchen oder „Der geheimnisvolle Raum“ in Neumarkt an der Ybbs.

Auch das Thema Licht und Feuer war in der 11. „Langen Nacht der Kirchen“ wieder sehr präsent. Eindrucksvolle Lichterprozessionen gab es etwa in Neulengbach, Mautern, Mühldorf-Niederranna und in St. Gotthard im Texingtal.
Künstlerische Höhepunkte waren beeindruckende Kunstausstellungen in Amstetten und Ober-Grafendorf: In Amstetten-St. Marien machten Bronzeskulpturen von Edith Edlinger kombiniert mit einem aufwühlenden Soundteppich den Kirchenraum zu einem Seh- und Hörerlebnis. In Ober-Grafendorf zeigte Marcus Hufnagl einen neu angefertigten, großformatigen Gemäldezyklus zur „Schöpfung“.
Auch das Kulinarische kam nicht zu kurz; in der Pfarre Amstetten-Herz Jesu etwa verwöhnten syrische Familien die Gäste mit Speisen aus der Heimat.

Den offiziellen Abschluss fand die „Lange Nacht der Kirchen“ 2018 mit einem Ökumenischen Nachtgebet in der Altkatholischen Kirche im ehemaligen Bürgerspital in St. Pölten.