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Kinderspielstadt im St. Pöltner Dom-Areal: Konzept präsentiert

Kinderspielstadt im St. Pöltner Dom-Areal: Konzept präsentiert

St. Pölten, 30.08.2018 (dsp) Zum Weltkindertag ist das St. Pöltner Dom-Areal am Samstag, 22. September von 13.30 bis 17.30 Uhr wieder Kinderspielstadt. Mit über 1000 Kinder wird das Gelände heuer zum 5. Mal fest in Kinderhänden sein. Über 300 Ehrenamtliche haben sich bereit erklärt mitzuarbeiten und der Einritt ist frei. An der Organisation beteiligen sich kirchlicherseits ua. die Dompfarre, der Katholische Familienverband und die diözesane Fachstelle Beziehung-Ehe-Familie. Außerdem sind die Stadt St. Pölten, die Wirtschaft und der Familienbund stark eingebunden.

Die Initiatoren verweisen auf die „Unvergleichlichkeit“ des Areals: es ist einerseits mitten in der Stadt und andererseits doch ideal abgeschlossen. Selbst bei Schlechtwetter könne man ein sehr gutes Programm bieten. Ganz wichtig ist den Organisatoren der multikulturelle Aspekt: So gebe es viele teilnehmende Migrantenkinder, aber auch Angebote fremder Kulturen, wie etwa einen orientalischen Naschmarkt. Ideal ist sicherlich die Nähe zum Hauptbahnhof, dadurch kamen zuletzt Familien aus verschiedensten Regionen.

In der Kinderspielstadt wird gearbeitet und konsumiert, Spielgeld verdient und wieder ausgegeben. Versteckte Plätze beim und im Dom können erforscht werden, der Kreuzgang und vieles mehr. Der Dom wird also als spezieller Ort eingebunden. Dompfarrer Norbert Burmettler bietet Führungen an.

Prädikat: pädagogisch wertvoll und gleichzeitig Spiel, Spaß und Spannung, heißt es von Anita Nussmüller von der diözesanen Fachstelle Beziehung-Ehe-Familie. Das Ziel sei ganz einfach: „Kinder und Familien sollen eine schöne Zeit verbringen!“ Die pädagogische Leiterin Nussmüller kündigt weiters an, dass heuer der Sport einen zentralen Rang einnimmt: Von Football über Kinderkarate bis hin zum Reiten. Auch die Blaulichtorganisationen Rotes Kreuz, Feuerwehr und Polizei sind wieder dabei und wollen die Kinder spielerisch erziehen: etwa in den Bereichen Verkehr oder Brandschutz. Die jungen Leute können auch Radio machen oder sich als Friseure betätigen. Auch Theater steht auf dem Programm.

Wie funktioniert diese Kinderspielstadt eigentlich?

Es geht am 22. September los beim Eingang, wo die Kinder einen Brustbeutel, einen Spielepass und ein Startbudget erhalten. Ausgestattet mit Tasche, Spielepass und Startgeld können Kinder in der Kinderspielstadt bei den rund 30 verschiedenen Stationen arbeiten und das verdiente Geld auch wieder verbrauchen. In jeder angebotenen Spielestation entscheiden die Kinder also selbst, ob sie Geld dazu verdienen oder ausgeben – je nach Art ihrer Tätigkeit. Wollen sie zum Beispiel einen Blumenteppich legen oder die Mama frisieren so ist das bezahlte Arbeit und sie erhalten Spielgeld. Wollen die Kinder geschminkt werden oder lernen, wie man sich selbstbewusst verteidigt, so zahlen sie dafür mit ihrem Spielgeld.

Weitere Infos: www.kinderspielstadt.at

Foto: Matthias Weiländer (Marketing St. Pölten), Anita Nussmüller (Fachstelle Beziehung-Ehe-Familie und pädagogische Leiterin), Richard Mader (Wirtschafts-Vertreter)