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„Kann Google den Alterungsprozess aufhalten und was hat Gott damit zu tun?“

Prof. Wolfgang Huber und Vertreter des Vereins der Freunde der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten

St. Pölten, 22.06.2018 (dsp) Der österreichweit bekannte Mediziner, Bioethiker und Theologe Prof. Johannes Huber aus Wien referierte in St. Pölten über das Thema „Kann Google den Alterungsprozess aufhalten und was hat Gott damit zu tun?“. Veranstalter war der Verein der Freunde der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten (PTH).

„Das attraktive Format Debattierclub vereint akademische Diskussionen mit Geselligkeit und trägt insofern auch zur Attraktivität der Hochschule bei“, zeigte man sich an der PTH erfreut über die vielen interessierten Teilnehmer.

Das Unternehmen Google arbeite laut Huber mit dem Biotechnologie-Unternehmen Genentech zusammen. Bahnbrechende Entdeckungen, die der anerkannte Experte vorstellte, könnten die Medizin weltweit von Grund auf verändern. Bei Forschungen an Babys würden demnach Methoden und Substanzen entdeckt, die massiv in den Ablauf bzw. in die Alterungsprozesse des menschlichen Lebens eingreifen könnten. Einerseits würden sich daraus ethische und moraltheologische Probleme ergeben: wenn Menschen z.B. - wie es nicht unwahrscheinlich ist – 140 Jahre alt werden. Andererseits verwies Prof. Huber wiederholt auf Grundaussagen der katholischen Lehre, die angesichts der Entwicklungen überraschend neue Aktualität bzw. sogar Stützung finden könnten.

In der folgenden Diskussion wurde ein Fokus auf die Steuerbarkeit dieser neuen Möglichkeiten gelegt. Es zeige sich, dass die Kirche gut beraten sei, sich über diese insgesamt unheimlich anmutenden Möglichkeiten nicht nur auf dem Laufenden zuhalten, sondern aktiv ihre Stimme zu erheben.