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Harvard-Experte vor Klima-Vortrag in Amstetten: Papst wichtiger Verbündeter

Gernot Wagner

Amstetten, 01.09.2018 (dsp) Um den Klimawandel noch stoppen zu können, braucht es laut dem in Harvard lehrenden Umweltexperten Gernot Wagner in den nächsten Jahrzehnten eine Dekarbonisierung der Wirtschaft und somit einen völligen Stopp der CO2-Emissionen. In die Verantwortung nahm Wagner hier die Politik, die die richtigen Rahmenbedingungen dafür liefern müsse.

Die Bemühungen Einzelner reichten nicht aus; nötig sei vielmehr ein entsprechendes Systemdenken auf städtischer, Landes- und internationaler Ebene, betonte der aus Amstetten stammende Experte.

Wagner wird am 18. September um 19 Uhr unter dem Motto "Klimawandel geht uns alle an" in der Salesianer-Pfarre Herz Jesu in Amstetten einen Vortrag halten. Die Umweltenzyklika des Papstes und die Bemühungen des Vatikans um Schöpfungsverantwortung hält der Experte für ein wichtiges Zeichen. Der Papst habe hier eine "moralische Kraft". Und auch aus anderen Kreisen würden immer mehr Stimmen laut, die auf die Folgen des Klimawandels hinweisen, "angefangen von 5-Sterne-Generälen bis hin zu CEOs von Großunternehmen und Hollywood-Stars". 

In der Diözese St. Pölten gibt es gerade in der "Schöpfungszeit" zwischen dem 1. September und 4. Oktober viele Bemühungen, um die Notwendigung des Umweltschutzes in Erinnerung zu rufen.