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"Größte Festmeile des Landes": Diözese Feldkirch feiert 50 Jahre

Das Areal rund um das Bregenzer Festspielhaus wird am Samstag zur "größten Festmeile des Landes": Die katholische Kirche in Vorarlberg feiert hier - bei jeder Witterung - ihr 50-jähriges Bestehen mit einem "Fest am See", dessen Vorbereitungen schon seit über einem Jahr laufen.

Unzählige Pfarren, Orden, Chöre und Einzelpersonen beteiligen sich aktiv am durchgehenden Programm von 10 bis 22 Uhr, und auch der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart sowie Landeshauptmann Markus Wallner haben ihr Kommen zugesagt.

Zu den Höhepunkten des Festes gehören ein Eröffnungs-Wortgottesdienst mit Bischof Benno Elbs und Generalvikar Rudolf Bischof, eine Gospelmesse um 19 Uhr, der 50-Jahr-Markt "Inigüxla", ein Klostermarkt im Festspielhaus, Kabarettacts und hochkarätige Livemusik oder Auftritte von Künstlern wie Markus Linder und Gabi Fleisch. Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gibt es Angebote wie eine "Hüpfkirche", ein Spielefest und das Familienmusical "Future Stars" der Kisi-Kids, während sich Durstige an der "ZöliBar" stärken können. Für die An- bzw. Abreise (zwischen 9-11 Uhr sowie 17-19 Uhr) wird der Schienen- und Busverkehr verstärkt.

Im Rahmen der Feierlichkeiten sind auch zwei große Sozialaktionen geplant: Rund 1.000 Ministrantinnen und Ministranten werden für einen guten Zweck unter dem Titel "move it" tanzen, wobei für jeden Teilnehmer 10 Euro an das Jugendsozialprojekt "Mukuru Promotion Centre" in Nairobi gehen. Für die Aktion "Glücksbüx" haben Vorarlberger Kinder und Jugendliche 2.500 Kartons mit kleinen Geschenken befüllt, die beim "Fest am See" gesammelt und über verschiedene Hilfseinrichtungen an bedürftige Kinder verteilt werden sollen.

Das Land Vorarlberg gehörte ursprünglich im Süden zur Diözese Chur, im Norden zu Konstanz und im Nordosten zu Augsburg. 1816 mussten Chur und 1819 Konstanz ihre Anteile an die Diözese Brixen abtreten. In Vorarlberg wurde nur ein Generalvikariat mit Sitz in Feldkirch errichtet, die Generalvikare waren zugleich Weihbischöfe. Da nach dem Ersten Weltkrieg Brixen zu Italien kam, wurde 1921 die Apostolische Administratur Innsbruck-Feldkirch geschaffen, die ab 1925 direkt dem Heiligen Stuhl unterstellt war.

Am 6. August 1964 wurde diese zur Diözese Innsbruck erhoben, der anfangs auch das Gebiet von Vorarlberg unterstellt war. Eine eigene Diözese wurde Feldkirch am 8. Dezember 1968 durch die Bulle "Christi caritas" von Paul VI. Dem ersten Feldkircher Diözesanbischof Bruno Wechner (1968-1989) folgten der nun in St. Pölten amtierende Klaus Küng (1989-2004), Elmar Fischer (2005-2011) und seit 2013 Benno Elbs.

(25.05.2018, KAP)