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Gedenkgottesdienst für Bischofsvikar Franz Schrittwieser

Gedenkgottesdienst für Bischofsvikar Franz Schrittwieser im St. Pöltner Dom

St. Pölten, 03.01.2018 (dsp) Am 3. Jänner 2017 starb Bischofsvikar Franz Schrittwieser, der zahlreiche Funkionen in der Diözese St. Pölten inne hatte. Mit einem Gedenkgottesdienst im St. Pöltner Dom wurde am Jahrestag an diese große Persönlichkeit erinnert. Weihbischof Anton Leichtfried betonte: „Franz Schrittwieser hat viele Menschen in der Diözese St. Pölten und darüber hinaus auf ihrem Lebensweg begleitet und ermutigt.“

Am Gottesdienst nahmen neben Weihbischof Leichtfried ua. Generalvikar Eduard Gruber, Bischofsvikar Gerhard Reitzinger, Kirche Bunt-Chefredakteurin Sonja Planitzer, Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger, oder Johann Wimmer, Direktor der Pastoralen Dienste, teil.

Bischofsvikar Prälat Franz Schrittwieser war einer der großen Priesterpersönlichkeiten der Diözese. Er war ein echter Seelsorger, der viele begleitet und geprägt hat, und ihm war die Weitergabe des Glaubens ein großes Anliegen. Er hatte ein großes Herz und war in seinen zahlreichen Seelsorgeaufgaben um gute Kirchlichkeit und ein echtes Miteinander bemüht.

Lebenslauf und Funktionen

Franz Schrittwieser wurde am 5. Oktober 1940 in Purgstall a.d. Erlauf geboren. Er besuchte das Stiftsgymnasium Melk und studierte anschließend Theologie in St. Pölten. Am 29. Juni 1965 wurde er von Bischof Franz Žak zum Priester geweiht. Anschließend war er Kaplan in der Pfarre Ulmerfeld, ab 1967 Kaplan in der Stadtpfarre Krems und Religionslehrer an der HTBLA. Ab 1973 hat Schrittwieser als Provisor die neue Pfarre Krems-St. Paul aufgebaut, als deren Pfarrer er von 1974 bis 1988 wirkte. Von 1976 bis 1982 war er Geistlicher Assistent der Berufsgemeinschaft der Laienreligionslehrer an Pflichtschulen.

1988 bis 2001 wirkte Schrittwieser als Regens des Priesterseminars der Diözese St. Pölten, 1989 bis 2000 war er zusätzlich Leiter der Diözesanstelle „Berufe der Kirche“. Seit 1989 war er auch Geistlicher Assistent der diözesanen Caritas. Von 2003 bis 2010 war er Rektor des Propädeutikums im Canisiusheim in Horn. Bischof Kurt Krenn berief Schrittwieser 1992 in das Domkapitel, Bischof Klaus Küng bestellte ihn zum 2009 Domdechanten. Im Jahr 2000 wurde er mit dem Titel „Ehrenprälat Seiner Heiligkeit“ geehrt.

2011 ernannte Bischof Küng Schrittwieser zum Bischofsvikar für die kategoriale Seelsorge, womit er für die Seelsorge in Krankenhäusern und im Pflegebereich sowie Notfallseelsorge, Blindenapostolat und Gehörlosenpastoral, Seelsorge für die Exekutive und Justizanstalten sowie für die Telefonseelsorge zuständig war. Im Dezember 2014 folgte Schrittwieser Prälat Josef Eichinger als Obmann des Pressvereins der Diözese St. Pölten und Herausgeber der NÖN nach. Weiters war er von 2002 bis 2015 geschäftsführender Vize-Präsident des Canisiuswerkes, das nationale Zentrum für Berufungspastoral.