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Frieden, Religionsdialog, Gedenkjahr 2018, Jugendsynode

Heiligtum der Drina-Märtyrerinnen (Foto: Georg Pulling/Kathpress)

Sarajevo, 10.03.2018 (dsp/KAP) Die Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz haben von 4. bis 8. März ihre Vollversammlung erstmals in Bosnien und Herzegowina abgehalten. Die heimischen Bischöfe setzten damit ein Zeichen für den Frieden in dem Land wie auch der Solidarität mit der Ortskirche in Sarajewo, die seit der Zeit der Balkankriege in den 1990er Jahren "viele Prüfungen zu ertragen hat", wie die Bischöfe in einer Erklärung zum Abschluss ihrer Frühjahrstagung festhielten.
Erklärungen im Wortlaut

Der österreichische Episkopat kam während der Vollversammlung mit zahlreichen politischen und religiösen Autoritäten Bosnien-Herzegowinas zusammen. Unabdingbar für einen nachhaltigen Frieden sei der Respekt der Menschenwürde und "aller Rechte und Freiheiten für alle Angehörige der drei in Bosnien-Herzegowina lebenden Völker", betonten die österreichischen Bischöfe. Auch zum interreligiösen Dialog gebe es keine Alternative.

Zu den weiteren Themen bei der Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz zählte die Vorbereitung auf die nächste Weltbischofssynode zu "Jugend, Glaube und Berufung", die im kommenden Oktober im Vatikan stattfindet.

Mit Blick auf das Österreich-Gedenkjahr 2018 - 100 Jahre nach der Republiksgründung und 80 Jahre nach dem "Anschluss" an Hitlerdeutschland - beschlossen die Bischöfe eine gemeinsame Erklärung in der sie auf Menschenrechte und Demokratie pochen. Die Erinnerung an die Geschichte müsse Anlass sein, sich den "mühsam errungenen Wert von Menschenrechten, Demokratie und Gemeinwohl" wieder so bewusst zu machen, "dass der Einsatz dafür angesichts immer wieder vorhandener Gefährdungen stärker ist und bleibt".

Erklärungen im Wortlaut

Foto: Heiligtum der Drina-Märtyrerinnen (Georg Pulling/Kathpress)