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Frauen.leben.stärken: Katholische Frauenbewegung gibt Impulse für Alltag

Frauen.leben.stärken: Katholische Frauenbewegung gibt Impulse für Alltag

St. Pölten, 22.09.2018 (dsp) Großes Interesse gab es am diözesanen Frauentag unter dem Motto „Ein Tag für mich“ der Katholischen Frauenbewegung (kfb) im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt. „Tausende Frauen werden durch die Frauenbewegung gestärkt und geben das weiter“, heißt es von der größten Frauenbewegung des Landes. Barbara Pachl-Eberhart gab den Frauen aus allen Regionen der Diözese mit auf den Weg: „Das Leben trägt uns – auch dann, wenn wir selbst gerade nicht weiterwissen.“

Pachl-Eberhart erlitt 2008 einen unvorstellbar schweren Schicksalsschlag: Bei einem Unfall starben ihr Mann und ihre beiden kleinen Kinder. Sie sprach darüber, Ordnung in das Gefühlschaos der Trauer zu bringen. Ihre Antworten schenken Hoffnung und helfen, dem Leben mit neuem Mut zu begegnen. Sie sei heute mit ihrer neuen Familie wieder glücklich. Mit zwei Büchern wollte sie ihre Geschichte erzählen, um es eines Tages in den Kasten stellen zu können und ihr Platz zu geben. Dem Schreiben widmet sie sich heute nicht nur als Autorin, sondern auch als Schreibcoachin und in Seminaren. Sie gab den Frauen als Ziel aus, für sich selbst etwas zu tun und das mit Leichtigkeit.

Sie sagt: „Seit dem Besuch meines 'Sternenkindes' weiß ich: Es ist gut, das anzunehmen, was mir das Leben serviert. Ich habe geübt, dem Leben zu vertrauen und auf seine Rufe zu antworten. Doch darauf hätte ich fast vergessen: Ich darf auch mitreden. Ich darf etwas wollen, ich darf mir etwas wünschen. Leichtigkeit zum Besipiel, Sesshaftigkeit, ein Abo im Fitness-Club und Zeit für Wort-Spiele und neue Buchprojekte.“

Kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger freut sich über das „enorme Interesse“ am mehrjährigen Thema „Frauen.leben.stärken“ der Katholischen Frauenbewegung. Es gelte sowohl die Frauen im Leben zu stärken, als auch Frauenleben zu stärken. Frauen sollen tun, was Freude macht und leben. Und: „Wir Frauen sollen unsere von Gott geschenkten Talente und Fähigkeiten nutzen und leben.“ Ihr sei der Satz wichtig, „ich lebe mein Leben, denn es ist meines“. Rosenberger zeigt sich hochzufrieden über Pachl-Eberhart: „Sie hat die Herzen der Teilnehmerinnen erreicht!“ Nach der Mittagspause gab es Workshops, etwa einen Frauenspaziergang zum Thema "100 Jahre Frauenwahlrecht".