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Franziskanerinnen feierten Profess-Jubiläen

Amstetten, 03.05.2018 (dsp) Mit einem großen Festakt würdigten die Franziskanerinnen in ihrem Mutterhaus in Amstetten ihre sieben Profess-Jubilarinnen. Bei der Profess binden sich die Ordensfrauen an die Gemeinschaft und legen die Gelübde der Armut, des Gehorsams und der Ehelosigkeit ab. Mit der Schulschwestern feierten Generaloberin Sr. Franziska Bruckner Weihbischof Anton Leichtfried, Ordensfrauen anderer Gemeinschaften, viele Priester, Abt Petrus Pilsinger sowie zahlreiche Verwandte und Freunde.

Sr. Vinzentia legte vor 70 Jahren ihre Ewigen Gelübde ab, Sr. Angelina, Sr. Lucilla, Sr. Marietta und Sr. Salesia vor 60 Jahren und Sr. Elvira und Sr. Petra vor 50 Jahren.
Niederlassungen gibt es neben Amstetten auch in Hainstetten (Viehdorf), Langenlois, St. Pölten, Waidhofen/Ybbs und Zwettl, über 50 Franziskanerinnen wirken dort. In Amstetten blickt der Konvent auf eine fruchtbare Zeit zurück. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begannen die Schwestern wieder in den Schulen, Kindergärten, Horten und Internaten zu arbeiten und ermöglichten so Tausenden eine gute Bildung. Über Jahrzehnte wirkten die Jubilarinnen in den verschiedensten Bereichen: in der Schule, im Kindergarten, in der Hauswirtschaft oder als Dom-Mesnerin.

Die Jubilarinnen

70 Jahre Profess (Gnadenprofess): Sr. Vinzentia (Leopoldine) Kamleitner, geboren in Neustadtl
60 Jahre Profess (Jubelprofess): Sr. Angelina (Klara) Ritt, geboren in Konradsheim
60 Jahres Profess (Jubelprofess): Sr. Lucilla (Erika) Weißenhofer, geboren in Waidhofen/Ybbs
60 Jahre Proefess (Jubelprofess): Sr. Marietta (Viktoria) Haydn, geboren in Mistelbach
60 Jahre Profess (Jubelprofess): Sr. Salesia (Herta) König, geboren in Sieghartskirchen
50 Jahre Profess (Goldene Profess): Sr. Elvira (Judith) Reuberger, geboren in Schweiggers
50 Jahre Profess (Goldene Profess): Sr. Petra (Sieglinde) Haydn, geboren in Amstetten

Weihbischof Leichtfried: frühe Verwurzelung in Gott hilft später im Leben

Ausgehend vom Frühling und seiner Fülle an grünenden und blühenden Pflanzen verwies Weihbischof Leichtfried in seiner Predigt darauf, dass jedes Gewächs, jeder Baum gut verwurzelt sein müsse, damit der Lebenssaft fließen und damit Früchte reifen können. Dieses Geschehen in der Natur sei ein Bild für das Verbundensein der Menschen mit Gott. Ohne die feste Verwurzelung in Gott verkümmere das innere Leben eines Menschen. Von Kindheit an seien wir eingewurzelt in der Liebe und Fürsorge anderer Menschen, schon in der Zeit, bevor wir uns bewusst erinnern können, geschehe das. So seien wir in der Lage, später im Leben manche schweren Zeiten zu bestehen, bis wir im Herbst des Lebens dankbar zurückschauen können auf alles, was uns geschenkt worden sei, so wie die Jubilarinnen das jetzt tun können. Er dankte ihnen und würdigte sei „für ihr segensreiche Wirken für die Mitmenschen und die Kirche“.