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Europakloster Gut Aich feiert 25-Jahr-Jubiläum

Vor 25 Jahren gründeten drei Benediktiner im Salzburger Salzkammergut das Europakloster Gut Aich. Anlässlich dieses Jubiläums wird unter dem Motto "In Beziehung kommen" Mitte August den Besuchern ein umfangreiches Fest-Programm geboten.

Den Festgottesdienst im Paradiesgarten feiert der emeritierte Bischof von Linz, Maximilian Aichern, am ersten Tag der Jubiläumsfeierlichkeiten, dem Sonntag, 12. August, der als "Tag der Familie" begangen werden soll.

Bis 15. August stehen weitere Feiern auf dem Programm. Am Montag, 13. August, findet der "Tag der Klosterheilkunde" mit einem Gesundheitsschwerpunkt statt. Dabei wird der Prior P. Johannes Pausch den "Grundlagen der Heilkunde" nachgehen und die "heilsame Kraft der Bäume" erläutern. Mit einem "Tag der Dankbarkeit" soll am Dienstag, 14. August, eine grundlegende Lebenshaltung betrachtet werden, zu dem auch das Europäische Netzwerk "Dankbar leben" einlädt. David Steindl-Rast (92), der international als spiritueller Meister geschätzte Benediktiner und Buchautor, der vor einiger Zeit seinen Wohnsitz in den USA zugunsten von Gut Aich aufgab, nannte es einen heute verbreiteten "Irrtum zu glauben, dass wir von Gott getrennt sind. Die Wissenschaft tut sich momentan schwer, das Geheimnis des Lebens anzunehmen, in das wir eingebettet sind." Zum Abschluss wird das Maria-Himmelfahrts-Fest mit einer Kräuterweihe begangen.

"Benediktiner für Europa"

"Benediktiner für Europa" nennen sich die Ordensmänner von Gut Aich. Sie wollen ein Zeichen sein für ein Europa, in dem die Vielfalt von Menschen und Völkern nicht Hindernis, sondern Chance für ein erfülltes Leben ist. Sowohl in materiellen als auch in spirituellen Belangen werden die Mönche von zwei Fördervereinen unterstützt.

Gut Aich gehörte früher wahrscheinlich zum (ehemaligen) Benediktinerkloster Mondsee. Es liegt am alten Wallfahrtsweg zwischen dem ehemaligen Benediktinerkloster und St. Wolfgang, am Fuße des Schafberges. Im 13. Jahrhundert war Gut Aich nachweislich im Besitz der Erzdiözese Salzburg und durchlief danach eine wechselvolle Geschichte. 1938 wurde es von den Franziskanerinnen von Au am Inn erworben und bis 1989 als Kinderheim geführt. 1993 stellten die Franziskanerinnen das ehemalige Kinderheim drei Benediktinermönchen zur Verfügung, die hier ein neues Kloster gründen wollten. Am 31. Oktober 1994 - dem tausendsten Todestag des hl. Wolfgang - wurde die neue Klosterkirche geweiht. 1994 wurde auch bereits der erste Heilkräutergarten angelegt.

2004 wurde das Kloster schließlich nach elfjähriger Probezeit offiziell nach Kirchenrecht als selbständiges Benediktinerkloster anerkannt. Es ist damit das 13. Kloster der Österreichischen Benediktinerkongregation. (www.europakloster.com)

(19.07.2018, KAP)