Bischof Schwarz weiht den Altar der Pfarrkirche Mank
Heiliger Nikolaus
Adventkranz
 
 

Erstmals Zulassungsfeier zur Taufvorbereitung für Erwachsene in der Diözese St. Pölten

Foto: Feier ua. mit Diözesanbischof Klaus Küng, Doris Kloimstein, Beauftragte der Diözese für den Erwachsenenkatechumenat, Mitgliedern des Arbeitskreises: Friedl Kaltenbrunner, Maria Schwingenschlögl, Irene Gartner, Dompfarrer Norbert Burmettler, Marijan Orsolic, Familie eines Taufkandidaten

St. Pölten, 18.02.2018 (dsp) Hierzulande werden traditionell Kleinkinder getauft, doch es gibt auch einen Trend, dass nichtgetaufte und erwachsene Menschen Christen werden wollen. Diese bekommen dann die Sakramente der Taufe, Erstkommunion und Firmung in einer Feier gespendet, nach Möglichkeit in der Osternacht. Für jene, die heuer zu Ostern getauft werden fand in St. Pölten die sogenannte Zulassungsfeier der Diözese St. Pölten mit Bischof Klaus Küng statt.

Das ist die Feier der Erwählung und Zulassung zur Eingliederung in die Kirche. 10 Taufbewerber/innen feierten in St. Pölten mit dem Bischof, mit Freunden, den Paten und Patinnen, Priestern und Diakonen aus den Pfarren, in denen sie zu Ostern getauft werden. Die Feier fand in dieser Form zum ersten Mal statt.
 
Für uns alle sei es ganz wichtig, die Tür zu finden, die zu Gott führt, sagte Bischof Küng in seiner Predigt. Jesus sei diese Tür. Wer durch sie eintrete, gelange zum Vater, gelange zu Gott und finde den Weg, der zu Gott führe. Jesus sage von sich selber: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“.
 
Was bedeute „durch die Tür eintreten“? Wie geschieht das? Dafür sei notwendig, ihn – Jesus –suchen, ihn kennenlernen, sein Leben und seine Lehre. Es sei notwendig, auf ihn zu hören. So leben lernen wie er gelebt hat, so lieben lernen wie er geliebt hat. Das Hauptgebot, das er seinen Jüngern gebe, laute: „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.“ Auf diesem Weg, auf dem Weg der Liebe, gelangt man zu Gott.
 
Er sei der gute Hirt. Gott habe den Menschen auf viele Weisen gesucht. Er suche uns auch jetzt, weil er den Menschen liebt. Auch dann, wenn der Mensch gesündigt hat, höre Gott nicht auf, den Menschen zu lieben. Er habe Propheten gesandt, zuletzt seinen Sohn, der unter uns gewohnt habe, ja, auch jetzt unter uns wohnt durch die Kirche, durch die Verkündigung des Evangeliums, seiner Botschaft, durch die Vergegenwärtigung dessen, was er getan hat, als er sein Leben am Kreuz hingegeben hat. Die Vergegenwärtigung der Erlösung, die er bewirkt habe, geschehe vor allem durch die Sakramente.
 
Bischof Küng: „Ihr habt den Wunsch getauft zu werden. Die Taufe bedeutet eingetaucht werden in das Leiden und Sterben Jesu, gereinigt werden von aller Sünde, um mit ihm aufzuerstehen, um mit seinem Leben erfüllt zu werden, um mit ihm verbunden zu leben, eng verbunden mit dem guten Hirten.“
 
Jesus sei der gute Hirte, der vor dem Bösen bewahre. Wenn wir auf sein Wort hören, auf die Signale des guten Hirten achten, dann würden wir den Götzen – Geld, Sinnlichkeit - nicht nachlaufen, den Weg nicht verlieren oder, wenn das doch passiere, sehr bald auf den guten Weg zurückfinden.

Foto: Feier ua. mit Diözesanbischof Klaus Küng, Doris Kloimstein, Beauftragte der Diözese für den Erwachsenenkatechumenat, Mitgliedern des Arbeitskreises: Friedl Kaltenbrunner, Maria Schwingenschlögl, Irene Gartner, Dompfarrer Norbert Burmettler, Marijan Orsolic, Familie eines Taufkandidaten