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Diözesanreise 2018 nach Andalusien beeindruckte die 83 Teilnehmer/innen

Diözesanreise 2018 nach Andalusien beeindruckte die 83 Teilnehmer/innen

St. Pölten-Andalusien, 09.05.2018 (dsp) Die Begegnung mit anderen Menschen und fremden Kulturen stand im Mittelpunkt der diesjährigen Diözesanwallfahrt nach Andalusien vom 30. April bis 7. Mai. 83 Pilgerinnen und Pilger aus der Diözese erlebten die faszinierenden Spuren der einstigen Maurenkultur.

Die Pilger wurden in Andalusien bereits am ersten Tag mit den Eindrücken von der Festung Alcazaba sowie der imposanten Kathedrale von Malaga entschädigt. Die nächsten Tage waren geprägt von der Besichtigung faszinierender Bauwerke aus der Zeit der Mauren vor über 1.000 Jahren. Ihre Werke sind im Kern erhalten geblieben, haben jedoch in den folgenden Jahrhunderten ein christliches Gepräge erhalten. So auch die Kathedrale von Sevilla, eines der größten Gotteshäuser der Christenheit.

Weltkulturerbe Alhambra

Für viele Reiseteilnehmer war der Besuch in der Mezquita-Kathedrale in Cordoba, die ebenfalls aus einer Moschee hervorgegangen ist, ein besonderer Höhepunkt. Sie erlebten dort die seltene Gelegenheit einer Besinnungsandacht. Für andere Pilger war die weithin bekannte Alhambra von Granada der besondere Höhepunkt der Reise. Sie gilt als eines der bedeutendsten Beispiele maurischen Stils sowie der islamischen Kunst und zählt seit 1984 zum Weltkulturerbe.
Ein besonderes Erlebnis war der Besuch von Gibraltar, das unter britischer Herrschaft steht. Eine Attraktion der Halbinsel sind nicht nur die Berber-Makaken, sondern auch die Tropfsteinhöhlen die besichtigt wurden.

Ronda hoch am Felsen

Das hoch auf einem Felsplateau thronende Ronda mit dem Klarissinenkloster war ein weiterer Höhepunkt der Reise. Drei gewaltige Brücken  aus früheren  Jahrhunderten überspannen die über  100 Meter tiefe Schlucht des Rio Guadalevi. Mijas, einer der „weißen Dörfer“  im Hinterland der Costa del Sol war der letzte Tag der Reise gewidmet. Am freien Nachmittag konnten die Teilnehmer am Strand von Torremollins die Reise ausklingen lassen.

Organisiert wurde die Reise von den Pastoralen Diensten, Bischofsvikar Gerhard Reitzinger und Johann Wimmer, Direktor der Pastoralen Dienste, begleiteten die Reise.

Foto und Bericht: Christian Baumgartner