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Diözesanes „Netzwerk der Solidarität“ bot Arbeitslosen neue Jobperspektiven

Abschied vom "Netzwerk der Solidarität"

St. Pölten, 03.02.2018 (dsp) Bei einem Mittagessen mit ehemaligen Haupt- und Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des diözesanen „Netzwerk der Solidarität“ fand nach fast 20-jähriger Tätigkeit diese Einrichtung ein Ende.  Das „Netzwerk“ vermittelte in 20 Jahren fast 2000 Menschen wieder an Betriebe. Zumeist waren es ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen, aber auch Jugendliche bekamen über diese Einrichtung eine Arbeitsstelle.

Dabei griff die diözesane Initiative auf das dichte Netzwerk der Pfarren in Niederösterreich zurück und erhielt Unterstützung von vielen Ehrenamtlichen. Das habe das „Netzwerk der Solidarität“ einzigartig gemacht, wurde betont.

Bereits seit 3 Jahren sind die Förderungen durch AMS und Land NÖ rückläufig bzw. ausgelaufen. Mit Ende Jänner 2018 endete nun auch das Dienstverhältnis des Projektleiters Stefan Heller. Hans Wimmer, Direktor der Pastoralen Dienste, und Josef Riegler, Diözesanvorsitzender der Katholischen ArbeitnehmerInnen Bewegung (KAB) dankten Heller für seine 7-jährige Tätigkeit.

Karl Fakler, Landesgeschäftsführer des AMS-NÖ, der dem Projekt seit der Gründung sehr positiv gegenüberstand, bedauerte, dass nach den neuen Förderrichtlinien leider keine Möglichkeit der Finanzierung mehr bestand.

Bereichsleiter Axel Isenbart, in dessen Zuständigkeit das Thema Kirche und Arbeitswelt fällt, tue einerseits die Einstellung des Projekts leid, betont aber die vielfältigen diözesanen Initiativen und Aktivitäten der KAB, der Betriebsseelsorge, der Katholischen Jugend, sowie des diözesanen Arbeitslosenfonds.

Seit September 2017 nehmen 5 MitarbeiterInnen an einem 2-jährigen Lehrgang teil, der sie zur Arbeit im Bereich Kirche und Arbeitswelt noch mehr befähigen soll.

Neue Wege der Finanzierung geht die Betriebsseelsorge Heidenreichstein bei ihrem Grundeinkommensprojekt „Sinnvoll tätig sein“ mit einer Crowdfundingkampagne (https://www.startnext.com/sts-grundeinkommensprojekt)

Foto: Mitarbeiter/innen und Weggefährten des "Netzwerkes der Solidarität"