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Diözesane Osthilfe-Vertreter besuchten die Ukraine

Foto: Axel Isenbart, Karin Hintersteiner, Abt Michael Prohazka und das ukrainische Pfarrerehepaar Roman und Nadja

Ukraine, 26.06.2018 (dsp) Eine beeindruckende Reise zu Projektpartnern in der Ukraine führte Abt Michael Prohazka, Karin Hintersteiner und Axel Isenbart, Generalsekretär der Katholischen Aktion, von der Osthilfe St. Pölten nach Kiew und Lemberg. Isenbart: „Es war weniger ein Besuch, um zu schauen, wie die Spendengelder aus den Pfarren in der Ukraine eingesetzt werden, vielmehr wollten wir dieses vielseitige, fremde und widersprüchliche Land besser kennenzulernen.“

Es sei ein Land zwischen Ost und West und auch die Kirchen seien zwischen Ost und West. Die Gruppe besuchte die Griechisch-Katholischen Kirchen, also Kirchen, die den Papst als Oberhaupt anerkennen (katholisch), aber in ihrem inneren Leben und in der Liturgie dem byzantinischen Ritus (Griechisch) folgen. Da steche als erstes heraus, dass ein Großteil der Priester verheiratet ist.
 
In der Sowjetzeit verboten, ist die Kirche 1991 aus dem Untergrund gekommen und hat sich neu gegründet. In der West-Ukraine ist sie längst wieder Volkskirche geworden. Beeindruckend sei das soziale Engagement der Kirche in Gefängnissen, Spitälern, Kinderheimen, unter Suchtkranken. In Kiew ein ganz anderes Bild: Hier sei absolute Missionskirche, Pfarren werden neu gegründet und die Botschaft Christi Menschen erzählt, die noch nie davon gehört haben.

Foto: Axel Isenbart, Karin Hintersteiner, Abt Michael Prohazka und das ukrainische Pfarrerehepaar Roman und Nadja