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Diözesane Kirchensportler setzen große Hoffnung in die Paralympischen Spiele

Bundeskonferenz der Diözesansportgemeinschaft Österreichs

St. Pölten, 09.03.2018 (dsp) Josef Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft (DSG), hofft auf eine große Breitenwirkung der heute beginnenden Paralympischen Winterspiele in Pyeongchang (Südkorea). „Viele Sportlerinnen und Sportler der Paralympics sind Vorbilder an Lebensfreude, ihre Leistungen sind beachtlich“, so Eppensteiner.

Gerade die DSGÖ wisse das, weil die Ermöglichung von Sport für Menschen mit Beeinträchtigung den österreichischen Kirchensportlern seit Jahren ein Herzensanliegen ist. Natürlich hoffe man auf gute Erfolge von Claudia Lösch, Martin Würz und Patrick Mayrhofer, die im Gebiet der Diözese St. Pölten leben.

„In den Fokus sollten jetzt also verstärkt die großartigen Leistungen der Athletinnen und Athleten der Paralympischen Spiele gerückt werden“, so Eppensteiner. Er zitiert aus dem DSG-Leitbild: „Die Diözesansportgemeinschaft ist eine Gemeinschaft, die offen ist für alle. Wir schätzen gemeinsame sportliche Erlebnisse mit Menschen mit Behinderung und Ausgegrenzten. Der Einklang von Körper und Seele steht dabei im Vordergrund.“

Ein Ziel des Behindertensports sei die Erhöhung der Akzeptanz und des Glaubens an die Vielfalt des Lebens. Die DSG hoffe, dass sich mit den Paralympics „die Ethik der Antidiskriminierung von Menschen mit Behinderung endlich überall durchsetzt“.

Die Olympischen Spiele seien wichtig für die Völkerverständigung und Grundwerte wie Gerechtigkeit, Fairness und Respekt vor den Leistungen des anderen. Man begrüße weiters den „fröhlichen und freundlichen Patriotismus“, der sich nicht gegen andere richtet, sondern die Buntheit der Nationen widerspiegle. In diesem Sinne seien die Olympischen Spiele ein Signal für eine vereinte Vielheit.

Die DSG hofft auch auf eine Signalwirkung seitens der Olympischen Spiele: Statt stundenlang auf dem Smartphone oder auf der Playstation zu spielen, sollte es für Kinder und Jugendliche ruhig öfters heißen: "Unser soziales Netzwerk heißt DRAUSSEN." In diesem Sinne würdigen die Kirchensportler die ehrenamtlichen Tätigkeiten in den vielen Sportvereinen.

Foto: Bundeskonferenz der Diözesansportgemeinschaft Österreichs