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Bischofsernennung: Freude in der Diözese

Bischofsvikar Gerhard Reitzinger, Bischof Alois Schwarz, Direktor Johann Wimmer

St. Pölten, 18.05.2018 (dsp) Die ersten Reaktionen in der Diözese St. Pölten auf die Ernennung von Bischof Alois Schwarz zum Nachfolger von Bischof Klaus Küng sind durchwegs erfreut und voll positiver Erwartungen. Betont werden seine Erfahrung und seine Schwerpunkte in der Pastoral.

„Bischof Alois bringt einen reichen Erfahrungsschatz mit in unsere Diözese: Er war Pfarrer, Pastoralamtsleiter, Bischofsvikar und Weihbischof in der Erzdiözese Wien, jetzt viele Jahre Bischof in Kärnten und hat viele österreichweite Aufgaben“, sagt Weihbischof Anton Leichtfried. „In der Bischofskonferenz habe ich ihn persönlich kennen und sehr schätzen gelernt. Darum freue ich mich sehr, dass er unser neuer Bischof ist!“

Armin Haiderer, der Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten, kennt Bischof Alois Schwarz schon lange aus der Zusammenarbeit auf Österreichebene in seiner Zeit als Referatsbischof der Katholischen Aktion. „Hier kann ich nur das Beste über ihn sagen. Seine sehr sensiblen Predigten sind mir ebenso in Erinnerung wie seine sachliche und stets überlegte Art.“ Er freue sich schon sehr auf die Zusammenarbeit auf Diözesanebene und glaube, dass „er ein Segen für das ganze Bundesland sein kann“. Einerseits werde der Abschied aus Kärnten schwer fallen, aber auch Niederösterreich habe „einiges zu bieten“, so Haiderer: „ Wir wollen als ganze Diözese versuchen, ihm den Umstieg so schön wie möglich zu machen.“

Bischof Schwarz zitierte bei seiner ersten Pressekonferenz in St. Pölten das in der Pfingstnovene vorgesehene Gebet um einen neuen Bischof als Pastoralprogramm. Darauf verweist der Direktor der Pastoralen Dienste, Johann Wimmer: „Es geht ihm um das spirituelle Feuer, um die Freude, die uns antreibt das Evangelium zu verkünden, es geht ihm um die Liebe zu den Menschen in der Hirtenarbeit, und es geht um das Deuten der Zeichen der Zeit.“ Dies sei auch Auftrag und Programm der Pastoralen Dienste, die den neuen Bischof unterstützen werden, eine integrative und einladende Pastoral zu gestalten. „Wir wollen mit und für ihn um eine gute Zukunft der Diözese beten.“
Bischofsvikar Gerhard Reitzinger, Geistlicher Leiter der Pastoralen Dienste ergänzt: „Gemeinsam mit ihm gehen wir voll Zuversicht und Freude in die Zukunft. Wir hoffen, dass viele mitgehen werden.“

Der Direktor der Caritas der Diözese St. Pölten, Hannes Ziselsberger, heißt Bischof Schwarz herzlich willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit. Er sehe für den neuen Bischof die Herausforderung, gemeinsam mit „seiner“ Caritas, „immer jene im Blick zu haben, die keine Lobby und keine Stimme in der Öffentlichkeit haben; also jene, die Hilfe und Unterstützung benötigen“. Ein Anliegen, dass auch Bischof Schwarz bei seiner Pressekonferenz betonte, als er dazu aufrief, „die Menschen in all ihrer Würde wahrzunehmen“.

Dass Bischof Alois Schwarz nach der offiziellen Ernennung zum zukünftigen Bischof von St. Pölten „vor allem die Bedeutung der Pastoral betont“, freut Helmut Prader, Bischofsvikar für Ehe, Familie und Lebensschutz. „Voll Zuversicht dürfen wir mit Gottes Hilfe auf dem Weg weitergehen zum Wohle der Menschen und uns den Herausforderungen stellen, die die Zeit mit sich bringt.“

Josef Eppensteiner von der Diözesanen Sportgemeinschaft (DSG) begegnete „Sportbischof“ Schwarz „als einen tollen Menschen mit Weitblick und Zukunftsvision“. Schwarz sehe über den Sport einen wichtigen Zugang zum Glauben in der Gemeinschaft. „Wir freuen uns riesig auf die Zusammenarbeit mit ihm. Dass wir als Diözesansportgemeinschaft St. Pölten jetzt den Sportbischof bekommen, lässt uns jubeln.“

Foto: Bischofsvikar Gerhard Reitzinger, Bischof Alois Schwarz, Direktor Johann Wimmer