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Abbas ruft zu Stärkung der Christen im Heiligen Land auf

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat zu einer Stärkung der christlichen Präsenz im Heiligen Land aufgerufen. "Lasst uns zusammenarbeiten, um allen Herausforderungen und Versuchen zu begegnen, die christliche Präsenz und die Präsenz der Kirchen besonders in Jerusalem zu untergraben", teilte er in einem Ostergruß an die Jerusalemer Kirchenführer mit.

Jerusalem bezeichnete Abbas dabei als "Hauptstadt Palästinas, die wir offen und zugänglich für alle Gläubigen und Anhänger der drei monotheistischen Religionen halten wollen". Palästina sei stolz auf seine Christen, ebenso wie es stolz auf die palästinensischen Christen in der Diaspora sei, die "ihren Staat und ihr Volk positiv repräsentieren", so Abbas weiter.

Zudem erinnerte der Politiker an die "historische und beispiellose Schließung der Grabeskirche" Ende Februar. Dies habe gezeigt, dass die Kirchen "autonome Gebilde" seien, die sich nichts diktieren ließen. Dieses Osterfest bringe die Hoffnung für "eine Zukunft, in der Menschenwürde, Freiheit und Gerechtigkeit Unterdrückung, Ungerechtigkeit und Besatzung überwinden können", so Abbas wörtlich. Das palästinensische Volk sehne sich nach Frieden und Koexistenz und habe "im Land des Friedens große Opfer gebracht".

(KAP, 09.04.2018)