72 Stunden ohne Kompromiss
Weingarten
"Nacht der 1000 Lichter" am 31. Oktober - Gänsehautstimmung statt Halloween-Grusel am Vorabend von Allerheiligen
 
 

Ab 1. September beginnt die "Schöpfungszeit"

Foto: EnU

St. Pölten, 22.08.2018 (dsp) Die christlichen Kirchen in Österreich machen ab 1. September wieder auf die Dringlichkeit der Bewahrung der Schöpfung aufmerksam. Bis zum 4. Oktober, dem Fest des Heiligen Franziskus und offiziellen Ende der fünfwöchigen "Schöpfungszeit", finden österreichweit themenbezogene Veranstaltungen und Gottesdienste statt. Seit Jahren engagiert sich auch die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten stark für eine umweltbewusste Kirche.

Seit 2015 ist der bereits davor ökumenisch begangene "Schöpfungstag" am 1. September offiziell als "Weltgebetstag für die Schöpfung" im katholischen Kalender eingetragen. Der Tag sollte in allen Ortskirchen angemessen begangen werden und einen nachhaltigen Lebensstil fördern, betonte Papst Franziskus. Damit griff er eine Einladung der orthodoxen Kirche auf: Bereits 1989 hatte der damalige Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Dimitrios "die ganze orthodoxe und christliche Welt" eingeladen, am 1. September "zum Schöpfer der Welt zu beten: mit Dankgebeten für die große Gabe der geschaffenen Welt und mit Bittgebeten für ihren Schutz und für ihre Erlösung". Diese Initiative wurde 1992 von der gesamten Orthodoxen Kirche begrüßt und übernommen, katholische und evangelische Ortskirchen folgten.

Klimabündnispfarren

In Österreich sind bereits 43 Pfarren Teil des globalen Klimaschutz-Netzwerks. „Wir kommen gerne zu Ihnen, informieren und beraten Sie. Gemeinsam überlegen wir uns Maßnahmen wie es gelingen kann, die Themen Energie, Mobilität, Beschaffung und Bewusstseinsbildung in Ihren Pfarralltag zu integrieren und Schöpfungsverantwortung damit vorzuleben. Bei einer Begehung der Pfarr-Gebäude zeigen wir Ihnen Maßnahmen auf und erarbeiten im Anschluss Ihre Klimaschutz-Philosophie. Denn Klimaschutz ist Gemeinschaftsarbeit!“ heißt es von der Katholischen Aktion.

Haben Sie Interesse?
Für Ihre Pfarre ist der Kostenbeitrag NUR Euro 100,--, die restlichen Kosten werden von der Kath. Aktion und aus der Förderung Ökomangagement NÖ übernommen. Melden Sie sich bitte bei Axel Isenbart, Umweltreferent der Diözese St. Pölten und Generalsekretär der Kath. Aktion unter 02742/324-3370 oder per E-mail: ka.stpoelten@kirche.at

Aktion "Wir RADLn in die Kirche"

Einige Highlights aus dem auf www.schöpfung.at veröffentlichten Veranstaltungsprogramm: Die Aktion "Wir RADLn in die Kirche" ruft auch heuer wieder dazu auf, in ganz Niederösterreich ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen und die Sonntagsmesse am 16. September mit dem Fahrrad zu besuchen. Langfristig sollen mit dieser Initiative der Diözesen Wien und St. Pölten sowie der evangelischen Kirche möglichst viele Menschen zum Radfahren im Alltag bewegt werden.

Umweltpreis

Die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten erinnert weiters daran, dass sich Pfarren bis zum 30. September um den Umweltpreis bewerben können, der vom Land und von der KA ausgeschrieben wurde.
 
Die Preisverleihung des Diözesanen Umweltpreises wird aim Landtagssitzungssaal des NÖ Landhauses im Rahmen des "Umwelt-Energie-Pfarr-Tages" des Landes NÖ stattfinden. Zugesagt haben bereits Bischof Alois Schwarz, Weihbischof Stephan Turnovszky, Superintendent Lars Müller-Marienburg und Landeshauptmann-Stv. Stephan Pernkopf. Der Umweltpreis findet in Kooperation der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten, der Evangelischen Kirche NÖ und der Erzdiözese Wien statt.
 
Einsendungen bis 30. September 2017 und Informationen:
Arbeitskreis Schöpfung, Klostergasse 15, 3100 St. Pölten
02742/324-3371, E-mail: ka.stpoelten@kirche.at, Homepage: www.ka-stpoelten.at
Schöpfungsgottesdienst in Harth mit Kräuterpfarrer

Auch mehrere Schöpfungsgottesdienste sind für den 1. September angesagt.