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2000 niederösterreichische Bauern pilgerten nach Mariazell

Foto: NÖ Bauernbund / Theo Kust

Mariazell, 17.09.2018 (dsp)  „Unter Gottes Schutz und Schirm“  – unter diesem Motto hat der NÖ Bauernbund am Wochenende seine diesjährige Wallfahrt nach Mariazell geführt. Bei Kaiserwetter fand die bereits 72. Auflage der traditionellen Wallfahrt der niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern zur „Magna Mater Austriae“ in den steirischen Wallfahrtsort statt.

Gut 2000 Pilgerinnen und Pilger aus allen Regionen Niederösterreichs beteiligten sich diesmal an der Bauernbund-Wallfahrt, um im gelebten Miteinander die christlichen Traditionen und die Leistungen der Landwirtschaft für die Gesellschaft hochzuhalten. Ein zentrales Thema war der Existenzkampf aufgrund von Dürre oder Preisdruck.

Gestartet wurde das Ereignis bereits am Samstag, 15. September, mit einer Fußwallfahrt der Landjugend Niederösterreich unter der Leitung von Anna Haghofer und Gerald Wagner. Seit mittlerweile zwölf Jahren nimmt die Landjugend einen etwa 20 Kilometer langen Fußweg nach Mariazell auf sich. Erstmals beteiligte sich auch eine Abordnung des Wiener Bauernbunds an der Wallfahrt.

Die Pontifikalmesse am Sonntag wurde vom Propst des Stiftes Herzogenburg, Maximilian Fürnsinn zelebriert. Dass der Glaube keine Privatsache sei, betonte Propst Fürnsinn in seiner Predigt ebenso wie die globale Bedeutung der Landwirtschaft  in Bezug auf Ernährungs-sicherheit in Zeiten des Klimawandels.

Die Geschichte der NÖ Bauernbundwallfahrt nach Mariazell geht zurück auf ein Gelöbnis von Leopold Figl und Josef Reither. Während ihrer Zeit im KZ gelobten die beiden Bauernbundpolitiker in der Hoffnung, dass Österreich wieder Freiheit und Selbstständigkeit erlangen werde, zum Dank jedes Jahr Niederösterreichs Bauern in einer Wallfahrt nach Mariazell zu führen.

Foto: NÖ Bauernbund / Theo Kust