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Team der Pastoralen Dienste
Jugendvesper Stift Seitenstetten
 
 

„Wir waren optimistisch, und es wurde ein Erfolg“

ompfarrer Norbert Burmettler und KA-Generalsekretär Axel Isenbart bei der Presekonferenz zur ersten „Langen Nacht der Kirchen“ in St. Pölten.

St. Pölten, 03.06.2017 (dsp) In der Diözese St. Pölten findet am 9. Juni zum 10. Mal die „Lange Nacht der Kirchen“ (LNdK) statt. Der damalige Initiator Dompfarrer Norbert Burmettler im Gespräch mit Markus Michael Riccabona über die Anfänge im Jahr 2008:<--break->

Herr Dompfarrer, warum haben Sie 2008 die Idee der LNdK von Wien übernommen?

In einer Konsistoriumsitzung war die Frage aufgetaucht, wer sich um die Einführung der LNdK in St. Pölten annehmen würde. Bis zu diesem Datum hatten ein paar Pfarren der Diözese in der Nähe von Wien dies versucht.
Ich sah es als wichtiges Anliegen der Verkündigung und habe mich gemeldet. Daraufhin habe ich sofort mit der Wiener Gruppe Kontakt aufgenommen. Bei einem Treffen im Stift Admont. Dort bekam ich die wichtigsten Informationen. In der nächsten Dekanatskonferenz habe ich dieses Anliegen vorgebracht und eine große Bereitschaft vorgefunden. Die Wiener Gruppe kam dann zu uns nach St. Pölten und erklärte die Vorgangsweise.

Was war die Motivation? Was die Erwartungen?

Die Motivation war, jenen Menschen, die kaum in die Kirche kommen, eine unaufdringliche Möglichkeit zu geben, das Gotteshaus kennenzulernen und dadurch auch in gewisser Weise Impulse zum Nachdenken über den christlichen Glauben zu geben. Diese Erwartungen hatten sich erfüllt.

Welche Widerstände bzw. Unterstützungen hat es damals gegeben?

Widerstände hat es kaum gegeben und Unterstützung gab es von verschiedene Seiten, vom Pastoralamt, von Sponsoren, auch von den Medien.

War das Engagement für einmal gedacht, oder haben Sie damit gerechnet, dass das Erfolg haben wird?

Es war von Anfang an als ständige Einrichtung gedacht. Wir waren optimistisch und es wurde ein Erfolg.

Was macht für Sie das Erfolgsrezept der LNdK aus?

Die meisten Menschen suchen im Inneren ihres Herzen nach dem Sinn des Lebens. Die LNdK und andere Angebote wie z.B. die Nacht der 1.000 Lichter sind eine neue Art, dass suchende Menschen einen neuen Zugang zur Kirche finden.

Wie haben Sie damals die LNdK gesehen – wie heute?

Damals war es aktuell mit großer Beteiligung. Nach 10 Jahren hat die Anzahl der Besucher etwas abgenommen. Manche Pfarren haben die LNdK nicht jedes Jahr.

Was erwarten oder erhoffen Sie sich für die Zukunft, für eine Weiterentwicklung?

Ich hoffe, dass uns der Hl. Geist anleitet, dass wir durch ihn immer wieder neue Wege finden, um den Menschen der heutigen Zeit das Evangelium nahebringen. Dabei sollten wir kein enges oder furchtsames Herz haben, sondern ein offenes.

Foto: Dompfarrer Norbert Burmettler und KA-Generalsekretär Axel Isenbart 2008 bei der Pressekonferenz zur ersten „Langen Nacht der Kirchen“ in St. Pölten.