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Weihbischof Leichtfried: Um Zugang zu Menschen zu finden, Vorbild an Christus nehmen

Maria Taferl, 07.05.2017 (dsp) Der St. Pöltner Weihbischof Anton Leichtfried und St. Pöltner Priesterseminaristen führten die traditionsreiche Berufungswallfahrt der Diözese St. Pölten zur Basilika Maria Taferl an, der Ort wird oft auch als „Herz der Diözese“ bezeichnet. Anlass war der Weltgebetstag für geistliche Berufe, der im Wallfahrtsort von vielen gefeiert wurde.

Die Wallfahrt stand unter dem Motto „Sei mutig!“ Weihbischof Leichtfried dankte speziell den neu gewählten Pfarrgemeinderäten für ihre Bereitschaft in den Pfarren mitzuwirken, sie hätten damit Mut bewiesen, mitzuwirken. Er bat die Gläubigen, sich die Frage zu stellen, wo wir heutzutage Mut bräuchten. Wie könnten wir Ordensleuten, Pastoralassistent/innen, Priestern oder Religionspädagogen Mut machen? Wichtig seien jedenfalls Mut zum Dienen, zum Hören auf das Wort Gottes, zum Glauben, aber auch zum Schweigen und Still werden. Wenn wir diesen Mut haben, könnten wir vielleicht auch andere Menschen damit anstecken. Weiters bat er, für andere Menschen zu beten und besonders für jene, die im kirchlichen Dienst stehen.

Der St. Pöltner Weihbischof appellierte auch dazu, sich Vorbild an Christus zu nehmen, wenn wir Zugang zu den Menschen suchen. Jesus habe im Evangelium gesagt „Ich bin die Tür“ und Christus habe laut Weihbischof Leichtfried Zugang zu allen Menschen. Er sei uns dabei Vorbild an Klarheit, Liebe und Barmherzigkeit. Christus führe uns zum Vater, zu Gott und sei das Tür zum Leben. Er sei auferstanden, er habe das Leben für uns hingegeben und durch ihn gebe es das Leben für alle.