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Team der Pastoralen Dienste
Jugendvesper Stift Seitenstetten
 
 

Weihbischof Leichtfried feierte großes Dreifachjubiläum

Weihbischof Anton Leichtfried erhielt von Bischof Klaus Küng eine Statue des hl. Paulus

St. Pölten, 28.05.2017 (dsp) Der beliebte St. Pöltner Weihbischof Anton Leichtfried wird am 30. Mai 50 Jahre und wurde vor 10 Jahren zum Bischof und vor 25 Jahren zum Priester geweiht. Dieses Dreifachjubiläum feierte die Diözese St. Pölten am Sonntag, 28. Mai, mit einer Andacht im vollen St. Pöltner Dom.

Anschließend waren alle Priester, Diakone, Ordensleute, pastoralen Mitarbeiter/innen und alle anderen Gläubigen zu einer Agape im Bildungshaus St. Hippolyt geladen. Weihbischof Leichtfried bat, von Geschenken abzusehen und soziale Projekte zu unterstützen. Damit wurde das Mutter-Kind-Haus in St. Pölten unterstützt sowie die Caritas-Kampagne gegen Hungersnot in Ostafrika.

Bischof Klaus Küng würdigte den Dreifach-Jubilar. Er sei sicherlich nicht in einer einfachen Zeit Regens des Priesterseminars geworden und habe Heilungsprozesse ermöglicht. Mit ihm als Weihbischof habe es damals eine regelrechte Aufbruchsstimmung gegeben, weil er sehr beliebt sei in der Diözese und bei den pastoralen Mitarbeiter/innen großes Vertrauen genieße. Bischof Küng versprach auch gleich: Wer immer neuer Bischof von St. Pölten wird, Weihbischof Anton Leichtfried werde viele Arbeiten erhalten.

Amrin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten, sagte in einer Grußbotschaft: "Er ist ein nahbarer Bischof, bodenständig und bei den Menschen." Viele würden ihn noch immer mit seinem Vornamen als "Toni" ansprechen. Er habe ein unglaublich herzliches Lachen und Lächeln mit dem er auf die Leute zugehe - "er sei für mich eine Art Leuchtturm und Hoffnungsträger unserer Diözese".

Weihbischof Leichtfried gilt als sehr beliebt und kann gut mit Menschen - das zeigen schon die bischöflichen Visitationen. Er gilt als achtsamer Zuhörer, der aber gleichzeitig auch viel Schmäh und Humor hat. Seine Predigten beweisen das jedes Mal aufs Neue, dabei kann er auch wunderbar die Jugend ansprechen. Und: Der Referatsbischof der Bischofskonferenz hat ein großes Wissen um die Bibel. Weiters sagt man ihm eine große spirituelle Tiefe nach, Leute die bei ihm Exerzitien machen, wissen das.

Lebenslauf

Anton Leichtfried wurde 1967 in Purgstall an der Erlauf. Er absolvierte das Stiftsgymnasium Seitenstetten und trat anschließend in das Priesterseminar St. Pölten ein. Sein weiterer Studienweg führte ihn von 1987 bis 1992 nach Rom in das Internationale Priesterseminar „Germanicum-Hungaricum“ mit dem Studium an der Gregoriana. Dort erwarb Leichtfried das Lizentiat in der Dogmatischen Theologie. Am 10. Oktober 1991 empfing er in der Jesuitenkirche San Ignazio in Rom die Priesterweihe.

Nach Kaplansjahren in Oberwölbling und Waidhofen an der Thaya absolvierte Leichtfried das Doktoratsstudium in Freiburg im Breisgau. Von 2000 bis 2005 war er Spiritual am gesamtösterreichischen Propädeutikum in Horn. Am 4. März 2005 ernannte ihn Bischof Küng zum Regens des Priesterseminars der Diözese St. Pölten. Weihbischof Leichtfried ist auch Dompropst, das heißt Vorstand des Domkapitels an der Kathedralkirche, und Bischofsvikar für die Aus- und Weiterbildung der Priester, Diakone und Pastoralassistent/innen sowie für Erwachsenenbildung.

Zur Bischofsweihe wählte sich Leichtfried als Wahlspruch „Da cor docile“ – „Gib ein hörendes Herz“. Dieser Satz stammt aus dem ersten Buch der Könige und drückt die Bitte des jungen Königs Salomo an Gott aus, in seinem Inneren immer ein hörender Mensch zu sein.