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Krippenschau im Diözesanmuseum
Winterwald
 
 

Was tun unsere Sternsinger eigentlich im Sommer?

ie diözesanen Heiligen Drei Könige sammelten 1.551.393,96 Euro, was einer Steigerung von 83.455,51 Euro oder 5,69 Prozent entspricht.

St. Pölten, 29.07.2017 (dsp) Was tun die Sternsinger der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar eigentlich im Sommer? Zuerst mal: sie haben sich auf jeden Fall eine Pause gegönnt, denn sie haben heuer ein sensationelles Rekordergebnis erzielt. Und: Sie freuen sich schon auf ihren Einsatz nach Weihnachten. Das beste Resultat erreichte übrigens schon wieder die Pfarre Ybbsitz.

In der Diözese St. Pölten waren 12.500 Kinder und Jugendliche unterwegs, NÖ-weit: 22.500. Jeder Euro ein Zeichen, dass Österreich das Schicksal unserer ärmsten Mitmenschen im Süden unserer Welt am Herzen liegt, heißt es von der Katholischen Jungschar. Die diözesanen Heiligen Drei Könige sammelten 1.551.393,96 Euro, was einer Steigerung von 83.455,51 Euro oder 5,69 Prozent entspricht.

Die Sternsinger-Kinder berühren die Herzen. Wer selbst Sternsingen war, bleibt davon auch geprägt. Es ist eine wunderbare Schule fürs eigene Leben. Sternsingen beweist: Solidarität und Nächstenliebe sind lernbar. Diese Werte werden beim Sternsingen von Generation zu Generation weitergegeben. Im Namen von über einer Million Menschen, denen Sternsingerspenden helfen, ihren Weg aus Unterdrückung und Armut zu finden: Dankeschön! freut man sich über den Erfolg der vielen Königinnen und Könige und die ungebrochene Solidarität der Spenderinnen und Spender.

Dreikönigsaktion hat viel vor

Ziel der rund 500 Sternsinger-Hilfsprojekte in den Armutsregionen Afrikas, Asiens und Lateinamerika ist es, Menschen zu unterstützen, ein Leben in Würde zu führen. Mit vielen Partnerorganisationen verbindet die Dreikönigsaktion eine jahrelange Kooperation. Gemeinsam wurde viel erreicht und gemeinsam werden neue Ziele angepeilt, Ziele die weit über klassische Hilfe hinausgehen. Damit ein Leben in Würde für alle Menschen nicht nur ein leeres Versprechen bleibt, ruft Papst Franziskus auf, die Sorge für das gemeinsame Haus, für unsere Welt, zu übernehmen. Hier sind wir in den nächsten Jahren gefordert, neue Wege zu gehen.

Und die Sternsinger hoffen, dass wieder viele, viele mitmachen, damit wieder alle Wohngebiete abgedeckt werden können.
 
Foto: Laura, Kerstin, Julian und Simon aus der Pfarre Gföhl sind schon hochmotiviert für ihren nächsten Einsatz. Jetzt haben sie sich aber mal eine Pause redlich verdient …