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Volontär aus St. Peter in der Au nach Ecuador

hinten: Johannes Ruppacher (Geschäftsführer VOLONTARIAT bewegt), Iris Brechelmacher, Robert Berndl- Forstner, Melanie Diesner, P. Petrus Obermüller (Provinzial der Salesianer Don Boscos); vorne: Bernhard Morawetz (Jugend Eine Welt), Lea Grabner (Foto: Benedikt Hageneder)

St. Peter/Au, 06.02.2017 (dsp) „Kulturellen Austausch und gegenseitige Lernerfahrung“ erwartet Robert Berndl-Forstner aus St. Peter in der Au von seinem Volontariat in Ecuador. Der 18-jährige Maturant ist einer von 18 Freiwilligen, die am vergangenen Samstag im Wiener Salesianum ihre baldige Entsendung in ein Don Bosco Sozialprojekt in Afrika, Asien oder Lateinamerika feierten.

Zwölf Monate lang werden die jungen Erwachsenen im Geiste des Sozialpioniers Don Bosco benachteiligte Kinder und Jugendliche auf ihrem Lebensweg begleiten und ermutigen. In Straßenkinderprojekten, in Schulen sowie in Jugendzentren der Salesianer Don Boscos werden sie Freizeitangebote gestalten, SchülerInnen bei den Hausübungen zur Seite stehen oder im Unterricht mithelfen. Organisiert werden die Einsätze vom Verein VOLONTARIAT bewegt – einer Initiative von „Jugend Eine Welt“ und den Salesianern Don Boscos. Unterstützt wird das Programm insbesondere von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und dem Sozialministerium.

Höhepunkt der Sendungsfeier am vergangenen Samstag war der von den angehenden Freiwilligen selbst gestaltete Gottesdienst. Die Sendung bildete den Abschluss einer sechsmonatigen Vorbereitungszeit, in der sich die Volontäre intensiv mit ihrer Motivation, ihren Erwartungen an den Einsatz sowie mit den Themen Entwicklungspolitik, interkulturelle Kommunikation und Rassismus auseinander gesetzt haben.

Zudem stellten sie die Frage, was sie durch ihr Engagement bewirken können. „Die Volontäre leisten einen aktiven Beitrag, um den Traum Don Boscos von einer besseren Zukunft für Kinder und Jugendliche in aller Welt zu verwirklichen. Sie tragen aber auch aktiv zur Erreichung der im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Nachhaltigen Entwicklungsziele bei“, sagte Johannes Ruppacher, Geschäftsführer von VOLONTARIAT bewegt. Die bewusste Auseinandersetzung der Volontäre mit der Lebensrealität der Menschen im Einsatzland verändert ihren Blick auf die Welt und ihr Handeln zu Hause. Durch zahlreiche entwicklungspolitische und zivilgesellschaftliche Initiativen treten Rückkehrer als „SDG-BotschafterInnen“ auf und schaffen Bewusstsein für globale Themen und die Agenda 2030 in Österreich. „Die nachhaltigen Entwicklungsziele gehen uns schließlich alle an!“, so Ruppacher abschließend.

Bild, hinten: Johannes Ruppacher (Geschäftsführer VOLONTARIAT bewegt), Iris Brechelmacher, Robert Berndl- Forstner, Melanie Diesner, P. Petrus Obermüller (Provinzial der Salesianer Don Boscos); vorne: Bernhard Morawetz (Jugend Eine Welt), Lea Grabner (Foto: Benedikt Hageneder)