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Unsere Priesterelf kickte für Pferdetherapie

Österreichische Priesternationalelf

Maria Lanzendorf, 21.09.2017 (dsp) Die österreichische Priesterfußballnationalelf spielte in Maria Lanzendorf ein Turnier gegen eine Österreich-Auswahl von Anwälten, Ärzten und IT-Fachkräften. Hans Wurzer, Kapitän und Tormann sowie Pfarrer von Ybbs/Donau - bedauert: "Es wollte nicht sein, dass wir gewinnen." Das Wetter - strömender Regen - sei wohl nicht der Grund für die Niederlagen gewesen - das analysiere man noch. Auch neue, junge Priesterkollegen hätten erstmals mitgespielt. Vielleicht war die Routine des berühmten Ex-ÖFB-Kickers Michael Konsel und anderer starker "weltlicher" Fußballer "schuld", dass die Gotteself nicht ganz vorne lag?

"Immerhin hat er mir nur ein Tor geschossen", schmunzelt Wurzer. Es sei wahrlich schade gewesen, dass die - wir sagen im kirchlichen Jargon Sintflut -  wohl mehr Zuschauer verhindert habe, denn die Veranstaltung sei äußerst gut organisiert gewesen. Aber es kam doch ein schöner Betrag für die gute Sache zusammen.

Die österreichische Nationalmannschaft setzt sich aus Priestern aus sechs Nationen zusammen, Kapitän Wurzer kann aus rund 4000 Priestern auswählen. Motivation schöpft das Team im Übrigen aus einem besonderen Schlachtruf: „Um sich richtig zu motivieren, ruft das österreichische Team vor jedem Spiel ein ehrfurchtsvolles, kraftvolles, dreifaches ‚Halleluja'“. Im November gehe das Training weiter, Ziel sei nun für die Priester die Hallen-Europameisterschaft in Brescia (Italien) im Frühjahr.

Foto: die österreichische Priesternationalmannschaft in Maria Lanzendorf