Entzündung der 2. Kerze am Adventkranz
Krippenschau im Diözesanmuseum
Winterwald
 
 

Trotz aller Herrgottsfrüh sehr beliebt: Roratemessen

Foto: Pater Clemens Hainzl vom Stift Altenburg mit Ministranten. Sie zeigen mittels Wecker: für Rorate-Gottesdienste heißt es früh aufstehen

St. Pölten, 04.12.2017 (dsp) Seit einigen Jahren stellt die Diözese St. Pölten einen steilen Anstieg bei den Rorate-Messen in der Vorweihnachtszeit fest. In den meisten niederösterreichischen Pfarren gibt es heuer dieses Angebot: Die Feier in der Morgenfrühe - vor Aufgang des Lichtes, gleichsam Christus als Licht erwartend -, gestaltet unter Einsatz von zahlreichen Kerzen und häufig mit Stille und meditativen Elementen, kommt auch bei Jugendlichen gut an.

Die Kirchen sind bei den Rorate-Messen, die zwischen 6 und 7 Uhr beginnen, oft voll. Bei diesen Gottesdiensten geht es um eine stressfreie Einstimmung auf den Heiligen Abend. In dieser besonderen Atmosphäre scheint etwas vom Heiligen durch, das viele suchen, so die Diözese. Anschließend gibts meist ein Frühstück - passend vor Schul- oder Arbeitsbeginn.

Wenn in der Dunkelheit der langen Nächte am frühen Morgen - immer an Werktagen - der Gottesdienst ausschließlich bei Kerzenlicht gefeiert wird, spricht dies die Sehnsucht vieler - gerade auch junger - Menschen an: die Sehnsucht nach Geborgenheit, die Sehnsucht nach Heil und Wohlergehen in einer Zeit voll von Unsicherheit und bedrohlichen Dunkelheiten.

Foto: Pater Clemens Hainzl vom Stift Altenburg mit Ministranten. Sie zeigen mittels Wecker: für Rorate-Gottesdienste heißt es früh aufstehen