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Team der Pastoralen Dienste
Jugendvesper Stift Seitenstetten
 
 

Tausende Gläubige bei Fatima-Feierlichkeiten in der Diözese St. Pölten

Fatima-Feierlichen in Krenstetten

St. Pölten, 14.05.2017 (dsp) In der Diözese St. Pölten gibt es zahlreiche Fatima-Kirchen. Am 13. Mai feierten Tausende Gläubige das 100-Jahr-Jubiläum der erstmaligen Erscheinung der Gottesmutter im portugiesischen Fatima. Dabei wurde meist zuerst die Heilige Messe gefeiert, Rosenkranz gebetet und abschließend gab es eindrucksvolle Lichterprozessionen.

Am 13. Mai 1917 überbrachte Maria Hirtenkindern die Geheimnisse von Fatima. Diese wurden von Papst Franziskus am Samstag heiliggesprochen. Die Botschaft von Fatima wurde während des Ersten Weltkrieges und im Vorfeld der Oktoberrevolution ausgesprochen. Darin wird zur Umkehr, zum Gebet und zum Frieden in der Welt aufgerufen.

Sehr eindrücklich sagte das der Seitenstettner Altabt Berthold Heigl in der altehrwürdigen Fatima-Kirche von Krenstetten, an der beeindruckende 700 Gläubige teilnahmen: „Aufruf zur Umkehr und zum Frieden in der Welt ist die Kernbotschaft des Evangeliums, das Evangelium ist der Kompass.“ Er erinnerte, dass dies bereits gute Frucht gebracht habe. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg rief der legendäre Franziskanerpriester Pater Petrus Pavlicek in einer großen Initiative, der auch zahlreiche Spitzenpolitiker angehörten, zum Gebet für die Freiheit Österreichs auf, die 1955 eintreten sollte.  Dadurch sei ein bis jetzt riesiges Gebetsnetz entstanden, dem noch immer viele die Treue halten – etwa mit Fatimafeierlichkeiten an jedem 13. im Monat von Mai bis Oktober. Auch heute sei die Botschaft angesichts von Terror, Kriegen oder 60 Millionen Flüchtlingen weltweit hochaktuell. Der bekannte Altabt erinnerte daran, dass wir im Kleinen mit dem Frieden beginnen könnten: in der Familie, in der Arbeitswelt oder gegenüber Menschen auf der Flucht.

Maria sei der Weg, Jesus das Ziel, darum erinnerte Pater Berthold auch an den Spruch Mariens, was zu tun sei: „Tut, was Jesus Euch sagt!“