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Sternsinger zu Gast bei Bischof Küng und neuem NÖ-Superintendenten

Sternsinger bei Bischof Klaus Küng

St. Pölten, 08.01.2017 (dsp) Diözesanbischof Klaus Küng freute sich über den Besuch einer Sternsinger-Gruppe aus der St. Pöltner Dompfarre. Er freue sich über das Engagement der vielen Kinder und Jugendlichen.

Die katholisch-evangelisch gemischte Sternsingergruppe aus der St. Pöltner Franziskanerpfarre überbrachte Superintendent Müller-Marienburg stellvertretend für 22.500 Mädchen und Buben in Niederösterreich die Friedensbotschaft und den Segen für das neue Jahr. Müller-Marienburg zeigt sich begeistert vom Besuch der Könige: „Es ist bewunderswert, wie viele junge Menschen sich jährlich für diese tolle Aktion in der Weihnachtszeit begeistern können – einfach toll!“

Im Jahr 2017 feiert die Evangelische Kirche auf der ganzen Welt das 500-jährige Jubiläum der Reformation. Dieses Jubiläumsjahr solle auch von Offenheit, Freiheit und Ökumene geprägt sein. In der römisch-katholischen Diözese St. Pölten werde die Ökumene – also die Einigung und Zusammenarbeit der christlichen Kirchen – seit vielen Jahren gelebt.

Thomas Banasik, Koordinator der Sternsingerakion in der Diözese St. Pölten erklärt: "Der Dreikönigsaktion, dem Hilfwerk der Katholischen Jungschar, ist es als Trägerin der Sternsingeraktion, seit Beginn seiner Tätigkeit ein großes Anliegen Brückenbauer zwischen unterschiedlichen Religionen und Konfessionen zu sein." Diese Art der Friedensarbeit werde oft im Kleinen, so zum Beispiel im Nahen Osten, spürbar. In den Projekten der Dreikönigsaktion werde auf Dialog und Kooperation zwischen Christen und Muslimen gesetzt.

20-C+M+B-17 schreiben die Sternsinger mit geweihter Kreide über die Tür. Die drei Buchstaben stehen für „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“. Die Segenswünsche für das angebrochene Jahr bringen die Sternsinger in jeden Haushalt – mit dem Sternsingerbesuch beim Superintendenten wird der Segen auch in die evangelische Schwesternkirche getragen.