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Stadtpfarre Traismauer erhielt Reliquie Johannes Pauls II.

Foto (Pfarre Traismauer): Dechant Josef Seeanner mit der Reliquie und dem Authentizitätsschreiben

Traismauer, 15.08.2017 (dsp) Die Stadtpfarre Traismauer (Diözese St. Pölten) hat eine seltene Reliquie des heiliggesprochenen Papstes Johannes Paul II. (1920-2005) erhalten. Überlassen wurde die Blutreliquie der niederösterreichischen Pfarre vom ehemaligen Krakauer Erzbischof und langjährigen Privatsekretär des polnischen Papstes, Kardinal Stanislaw Dziwisz. Diese "Reliquie erster Ordnung" soll am 24. September bei einem Festgottesdienst zur Verehrung eingesetzt werden - gemeinsam mit einer 60 Zentimeter hohen Statue Johannes Pauls II. in einer speziell adaptierten Nische in der Leopoldskapelle der Pfarrkirche.


Unterstützt wurde die Anschaffung der Statue des Heiligen vom St. Georgs Orden, dem europäischen Orden des Hauses Habsburg-Lothringen, wie Stadtpfarrer Dechant Josef Seeanner hinwies. Er äußerte große Freude über die Reliquie und die Möglichkeit der Gläubigen aus der Pfarre und darüber hinaus, bald jederzeit zu einem Besuch zur persönlichen Verehrung oder auch nur zu einem stillen Gebet vor dem Reliquiar zu kommen.

Der Heilige am Papstthron habe ganze Generationen durch seine Menschlichkeit und besondere Güte begeistert, sagte Seeanner. Die Reliquie sei "für uns auch ein besonderer Ausdruck des Glaubens an die Auferstehung, denn Papst Johannes Paul II. hat in seinen letzten Lebensjahren die Würde des Alters und die Last schwerer Krankheit mit beispielhaftem Gottvertrauen getragen". Der Dechant betonte die "anhaltende Verbundenheit mit diesem großen Heiligen, dessen Pastoralbesuche in Österreich während seines Pontifikates in den Jahren 1983, 1988 und 1998 noch immer nachwirken".

Foto (Pfarre Traismauer): Dechant Josef Seeanner