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St. Pöltner Domgelände wird zur Kinderspielstadt für über 1000 Kinder

St. Pölten, 23.08.2017 (dsp) Am 23. September – rund um den Weltkindertag - heißt es wieder „Auf die Plätze, Spielen, los!“, wenn die Kinderspielstadt am Gelände des St. Pöltner Doms ihre Tore öffnet. Die Höfe, der Garten und der Dom selbst sind das wunderbare Ambiente. Von 13:30-17:30 Uhr dreht sich alles um die Jüngsten und bietet einen pädagogisch wertvollen Nachmittag. Das Angebot ist kostenlos, 300 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen werden den Kindern einen wunderbaren Nachmittag ermöglichen. Kirchliche Institutionen arbeiten intensiv mit, in den letzten Jahren waren jeweils über Tausend Kinder dabei.

30 Spielestationen rund um Bewegung und Spannung stehen den Kindern frei zur Wahl. Schon im Vorfeld können sich Familien auf dem Blog der Kinderspielstadt über das Angebot informieren und eine Auswahl treffen. Denn in den vier Stunden gibt es viel zu besuchen. „Wir wollen den Kindern Lehrberufe näher bringen und spielerisch ein Wohlfühlerlebnis zwischen den Kindern und den Lehrlingen, die ihr Unternehmen vertreten, aufbauen“, hieß es beim Pressegespräch. Durch einen originellen Mix aus Team, Ort und Konzept können Familienorganisationen in Kooperation mit dem Dom dieses Event bereits ein viertes Mal anbieten.

Freuen können sich die Kinder auf Highlights wie eine eigene Radiosendung, Honig abfüllen, in die Rolle eines Friseurs schlüpfen, Figurentheater, Bungeetrampolin, Trainieren mit den Cheerleadern und heuer den neu dazugekommenen Bummelzug, der seine Gäste von Eingang zu Eingang bringt. Auch die Blaulichtorganisatioinen Feuerwehr, Rettung und Polizei sind vertreten. Mit Spielgeld haben die Besuchenden die Möglichkeit bei den Stationen „einzukaufen“ oder sie bekommen für Leistungen auch Spielgeld. Einige St. Pöltner Geschäftstreibende machen es möglich: Sie gestalten die Stationen mit echter Ausstattung und die Kinder dürfen hautnah Berufe erleben, darum sind Wirtschaft und Handel eng eingebunden.

Auch der Dom selbst beinhaltet Stationen. Mit dem St. Pöltner Dompfarrer Norbert Burmettler werden Sakristei, Rosenkranzkapelle und Gruft besichtigt und bestaunt. Orte, welche sonst völlig unbekannt sind, können entdeckt werden. Über den Treppen zum Altar wird ein Teppich ausgebreitet und es besteht die Möglichkeit diesen mit bunten Blüten in ein farbenfrohes, duftendes Meer zu verwandeln.

Die 1000 Kinder werden aus ganz Niederösterreich erwartet, wichtig ist den Veranstaltern der interkulturelle Aspekt. Gerade in den letzten Jahren seien viele Migranten-Kinder dabei gewesen.

Dompfarre St. Pölten: Dompfarrer Norbert Burmettler:
„Die Kinderspielstadt ist eine sehr schöne Kooperation vieler unterschiedlicher Organisationen und Menschen für Familien. Bei dieser Veranstaltung öffnen wir uns und unsere Herzen für alle Kinder, ganz gleich welcher Herkunft, welcher Nation, welcher Biografie!“

Fachstelle Beziehung-Ehe-Familie der Diözese St. Pölten: Anita Nussmüller
„Dieses Angebot hebt sich deutlich von den üblichen Kinderaktivitäten ab. Es fordert durch das Konzept von „Arbeit und Konsum“ immer wieder neu eine Entscheidung der Kinder. Es verlangt das „Miteinander Reden“. Es ermöglicht den Kindern total neue Erfahrungen, wie Honig abfüllen, massieren oder orientalische Leckereien verkosten, … der interkulturelle Aspekt liegt uns sehr am Herzen!“

Katholischer Familienverband: Eva Lasslesberger
„Ein kostenloses Angebot in dieser Qualität anzubieten, ist eine ganz besondere Herausforderung in diesen Zeiten. Ein Top-Familienevent eben auch für Familien mit mehreren Kindern …“

Kirchlicherseits wirken folgende Organisationen federführend mit: Fachstelle Beziehung-Ehe-Familie der Diözese St. Pölten, Katholischer Familienverband der Diözese St. Pölten, Dompfarre St. Pölten sowie die Diözesansportgemeinschaft und die Katholische Jungschar.

Kinderspielstadt 2017: www.kinderspielstadt.at
Am Areal des St. Pöltner Doms, Samstag, 23. September 2017 13:30-17:30 Uhr
Zugänge: Bischofsteich und Domplatz
Das Parken ist am Samstagnachmittag in St. Pölten kostenfrei