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Schöner Trend in Pfarren: Familien schreiben das Evangelium ab

Foto: Die St. Pöltnerin Christina Pfaffeneder mit dem St. Pöltner Franziskanerpater Elisäus Hrynko. Einst war es üblich in den Klöstern die Bibel abzuschreiben, eigentlich war es bei vielen sogar die Hauptarbeit. So lernten die Mönche einen intensiven Zugang zur Heiligen Schrift. Die Diözese lädt jetzt Familien und Interessierte ein, das Evangelium abzuschreiben und sich in die Texte zu vertiefen.

St. Pölten, 15.12.2017 (dsp) Das ist echte Handarbeit: Pfarren sind eingeladen, dem Evangelium „ihre Handschrift“ zu verleihen und die 65 Sonn- und Feiertagsperikopen zum Lesejahr B - also das Markus-Evangelium - abzuschreiben und zu illustrieren – mit einer Zeichnung, mit Farben, mit einem Foto. Das betrifft den Zeitraum seit dem 1. Adventsonntag bis zum Christkönigssonntag 2018.

Die Idee geht zurück auf die diözesane Initiative „Bibel.bewegt“ und will damit die Beschäftigung mit der Heiligen Schrift fördern. Ziel ist es, dass sich Familien mit den Texten der Bibel näher auseinandersetzen und dass die Heilige Schrift nicht als verstaubter Prachtband im Wohnzimmer verkommt. Viele haben damit schon zuletzt einen ganz neuen Zugang zur Bibel gefunden, heißt es. Es ist auch eine gute Idee, da vor einem Jahr die neu übersetzte Bibel veröffentlicht wurde.
 
An den Sonntagen bleibt das Pfarrevangeliar in der Kirche zum Durchblättern und Anschauen. Unter der Woche ist es wieder im Pfarrgebiet unterwegs zum Weiterschreiben. Am Ende des Buches werden in einem Index die Namen all jener angegeben, die sich an diesem Pfarrevangeliar beteiligt haben. Einen biblischen Text mit der eigenen Hand abzuschreiben und zu illustrieren ist eine schöne, ehrenvolle und mit Sicherheit gewinnbringende Aufgabe.

Foto: Die St. Pöltnerin Christina Pfaffeneder mit dem St. Pöltner Franziskanerpater Elisäus Hrynko. Einst war es üblich in den Klöstern die Bibel abzuschreiben, eigentlich war es bei vielen sogar die Hauptarbeit. So lernten die Mönche einen intensiven Zugang zur Heiligen Schrift. Die Diözese lädt jetzt Familien und Interessierte ein, das Evangelium abzuschreiben und sich in die Texte zu vertiefen.