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Populärer Blasius-Segen am 3.2. gegen Halskrankheiten

Blasius-Segen in der Pfarre Stephanshart

St. Pölten, 02.02.2017 (dsp) Am Gedenktag des heiligen Blasius (3. Februar) ist es in den meisten niederösterreichischen Pfarren guter Brauch, dass der Blasius-Segen gegen Halskrankheiten gespendet wird. Blasius zählt zu den so genannten 14 Nothelfern und gilt in der Volksfrömmigkeit als besonders beliebt. Blasius kam in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts in der heutigen Türkei zur Welt und wurde wegen seines christlichen Glaubens verhaftet. Im Gefängnis soll er einen Jungen, der eine Fischgräte verschluckt hatte, durch sein Gebet vor dem Erstickungstod gerettet haben.

Vor der Hinrichtung betete Blasius darum, dass alle, die ein Übel an der Kehle oder sonst ein Siechtum haben, Erhörung fänden, wenn sie in seinem Namen um Gesundung bäten. Eine Stimme vom Himmel versicherte ihm die Gewährung dieser Bitte. Mit zwei Gefährten wurde er enthauptet. Auf das Wunder der Heilung des Jungen mit der Fischgräte geht seit dem 16. Jahrhundert der Brauch des Blasiussegens zurück, wobei zwei geweihte Kerzen gekreuzt vor den Hals gehalten werden, was bei Halsschmerzen, Ersticken und anderen Halserkrankungen helfen soll. Das Segenswort lautet im Benediktionale: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen” oder „Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil; er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn”. Das Brauchtum, am 3. Februar sich „den Hals segnen” zu lassen, hat sich über Jahrhunderte gehalten. Der Blasiustag bezeichnete früher den Bauern das Winterende und wurde begangen, indem Kerzen geweiht, Wein, Wasser und Brot in seinem Namen gesegnet wurden.