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Pfarrgemeinderatswahlen am 19. März: "Vorwahlen" mancherorts gestartet

Foto: Pater Clemens Hainzl, Weihbischof Anton Leichtfried, Regionalbetreuerin Michaela Lugmaier

St. Pölten, 03.03.2017 (dsp) Über 28.000 Mandate werden bei den österreichweiten Pfarrgemeinderatswahlen am 19. März 2017 vergeben, rund 5000 alleine in der Diözese St. Pölten. "Die Pfarren bereiten sich schon dafür vor und hoffen wieder auf viele gute Kandidatinnen und Kandidaten, die wieder neuen Schwung und neue Ideen bringen. Gleichzeitig wollen wir natürlich, dass viele der altbewährten Mandatarinnen und Mandatare bleiben. Außerdem hoffen wir auf eine hohe Wahlbeteiligung", so Peter Haslwanter, Hauptverantwortlicher der Wahl in der Diözese St. Pölten.


"Die Menschen und ihre Begabungen stehen bei dieser Wahl im Mittelpunkt, das zeigt der Slogan 'Ich bin da.für'. Die Christen und Christinnen mit ihren Begabungen sind der Reichtum der Kirche, die Pfarrgemeinderatswahl will dieses Potential heben und für fünf Jahre ehrenamtliches Engagement fruchtbar machen", betont Haslwanter. Vielfach gibt es schon „Vorwahlen“.

Die Modelle im Überblick:

A) Das Kandidatinnen-Modell: Es werden im Vorfeld geeignete Kandidatinnen gesucht und aus den Zusagen wird eine Wahlliste bzw. Stimmzettel erstellt. Die Wahlberechtigten wählen daraus die vorgesehene Anzahl jener Personen aus, die sie im PGR haben möchten.
B) Das Urwahl-Modell: Die Stimmzettel sind leer und die Pfarrbevölkerung schreibt jene Personen drauf, die sie in den PGR haben will. Nach der Auszählung muss der Pfarrer mit dem Wahlvorstand die genannten Personen - angefangen mit der höchsten Stimmenzahl - einzeln nach ihrer Bereitschaft fragen. Wenn die Person Ja sagt und die Eignung gegeben ist gilt die Person als gewählt.
C) Manche Pfarren wenden ein Mischsystem aus beiden Modellen an, das ist nach der geltenden Pfarrordnung möglich. Vor allem dann, wenn im Vorfeld zu wenige Kandidat/innen gefunden wurden kann auf diese Weise die Pfarrbevölkerung/Wahlberechtigte ergänzen.

Foto: Pater Clemens Hainzl, Weihbischof Anton Leichtfried, Regionalbetreuerin Michaela Lugmaier