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Pfarren laden zum Weltgebetstag der Frauen

Symbolbild für den Weltgebetstag

St. Pölten, 02.03.2017 (dsp) Der diesjährige "Weltgebetstag der Frauen" wird am 3. März unter dem Motto "Habe ich dir Unrecht getan?" begangen: In über 170 Ländern - darunter Österreich - werden interkonfessionelle Gottesdienste gefeiert und als Zeichen weltweiter Solidarität Kollekten gesammelt, um Projekte zur Besserung der Lebenssituation von Frauen zu unterstützen. Im Fokus stehen heuer als Schwerpunktland die Philippinen, der fünftgrößte Inselstaat der Welt.

Ausgangspunkt der liturgischen Texte zum Weltgebetstag ist diesmal das biblische Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20,1-16), das zum Nachdenken über die Folgen ungerechter globaler Wirtschaftsstrukturen anregen soll: "Für Jesus ist es ganz natürlich, großzügig zu geben. Die Arbeiter, die den ganzen Tag gearbeitet haben, sehen es als ihr gutes Recht mehr zu bekommen und erheben lauten Protest", heißt es auf der Weltgebetstag-Website. Der Alltag philippinischer Arbeiterinnen, Tagelöhnerinnen und Alleinerzieherinnen sei vielfach "von Abhängigkeiten und prekären Verhältnissen geprägt". Viele Philippinas seien auch heute Opfer von häuslicher Gewalt oder Sexhandel.

In Österreich tragen Frauenorganisationen christlicher Kirchen und Gemeinschaften den Gebetstag, der in zahlreichen Gemeinden begangen wird: Ein Nationalkomitee setzt sich aus den ökumenischen Teams in den Regionen zusammen. Diesen Teams gehören Vertreterinnen von Kirchen und christlichen Gemeinschaften an, die Mitglieder und Beobachter im Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich sind.

Wesentlicher Bestandteil jeder Gottesdienstfeier ist die Kollekte, über deren Verwendung die nationalen Weltgebetstagskomitees unabhängig vom internationalen Komitee entscheiden. Mit der Kollekte der österreichischen Gemeinden werden vorwiegend Projekte in vielen Ländern der Erde gefördert, die über Projektpartner vor Ort durchgeführt werden, aber weitgehend von den unterstützten Frauen selbstverantwortlich mitgetragen werden sollen.

Ökumenische Basisbewegung von Frauen

Die heutige Initiative wurzelt in Gebetstagen, die bereits ab 1887 von den Frauenmissionswerken in den USA und Kanada ins Leben gerufen wurden. Frauen der US-amerikanischen Äußeren Mission riefen 1912 einen interkonfessionellen Gebetstag ins Leben; der erste Weltgebetstag wurde am 4. März 1927 gefeiert, angeregt vom Exekutivkomitee des Verbandes der Frauenwerke für Äußere Mission. In Folge entstand ein Komitee und ein festes Datum: der erste Freitag in der Passionszeit.

Ort Kirche Datum Uhrzeit
Furth/Göttweig Röm.-kath. Pfarre
Pfarrsaal

2. März 19:30 Uhr
Melk röm-kath. Pfarrhof


3. März 19:00 Uhr
Zwettl röm-kath. Pfarrheim


3. März 19:00 Uhr
Stift Herzogenburg Osterkapelle


3. März 18:30 Uhr
St. Pölten Bildungshaus St. Hippolyt
Kapelle

3. März 19:00 Uhr
Kilb Bürgerspital


3. März 18:30 Uhr
Traisen Evang. Kirche


3. März 19:00 Uhr
Amstetten Evang. Kirche


3. März 19:00 Uhr
Pyhra


3. März 19:30 Uhr
Prinzersdorf röm.-kath. Pfarrkirche


3. März 18:00 Uhr
Krems Lerchenfeld Röm.-kath. Pfarre
Pfarrsaal

3. März 19:00 Uhr
Langenlois Röm.-kath. Kirche


3. März 19:0 Uhr
Tulln Röm.-kath. Pfarre St. Stephan
Paulussaal

3. März 19:00 Uhr
Reidling Röm.-kath. Pfarrhof
Clemenssaal

3. März 17:00 Uhr
St. Valtentin


3. März  
   

Abbildung: Symbolbild für den Weltgebetstag