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Winterwald
 
 

Papst zu Allerheiligen: Heilige sind keine perfekten Menschen

Heilige sind keine perfekten Modelle, sondern einfach Menschen, die "von Gott durchströmt" seien und "das Licht Gottes in ihr Herz aufgenommen und es an die Welt weitergegeben" hätten. Das betonte Papst Franziskus am Allerheiligentag bei einem Gebet auf dem Petersplatz.

Als "Zutaten für ein glückliches Leben" bezeichnete er weiters die Seligpreisungen der Bergpredigt. Wahres Glück liege nicht in Besitz oder Status, sondern darin, "aus Liebe zu leben". Selig sei in diesem Sinn, wer für Gott Raum schaffe, wer fremde und eigene Fehler beweinen könne, für Gerechtigkeit kämpfe, barmherzig sei, die Reinheit des Herzens bewahre und Böses mit Gutem vergelte.

Die Seligpreisungen seien eine "Landkarte für das christliche Leben" in den Herausforderungen des Alltags, wie sie auch die Heiligen zu bestehen hätten, so der Papst. "Sie atmen wie alle die Luft, die vom Bösen der Welt verschmutzt ist, aber sie verlieren auf dem Weg nie den Kurs Jesu aus dem Blick", sagte Franziskus. Diese Heiligen seien "nicht nur die Heiligen aus dem Kalender, sondern unzählige Brüder und Schwestern von nebenan".

(01.11.2017, KAP)