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Papst ruft Österreich zum "Gebet für das Land" auf

Papst Franziskus hat Österreichs Katholiken zum Gebet für ihr Land eingeladen. "Das Gebet ist das Wichtigste! Beginnt mit dem Gebet für euer Land!", sagte er zu einer Delegation aus Österreich, der er im Vatikan begegnete. Angeführt wurde die Gruppe von P. Karl Wallner, dem Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke (missio).

<--break->Der Zisterziensermönch berichtete dabei einen rot-weiß-roten Rosenkranz, zentrales Element einer im Mai in Österreich anlaufenden Gebetsaktion. Unter dem Motto "Gott kann!" soll dabei vor allem für Jugendliche gebetet werden.

P. Wallner bezeichnete das kurze Gespräch mit dem Papst als "große Ermutigung". Schon im Juni 2016 habe der Franziskus den missio-Nationaldirektoren ans Herz gelegt, mit dem Gebet für ihre Heimatländer zu beginnen, "damit der Glaube nicht verdunstet". Es brauche eine "neue Leidenschaft für Mission, für die Zukunft Österreichs und der ganzen Welt", so der Ordensmann.

Überreicht wurde dem Papst bei der Begegnung auch ein Mosaikbild Mutter Teresas, das anlässlich der Aktion "Smile for Peace" erstellt wurde. Rund um die Heiligsprechung der albanischen Missionarin im vergangenen September hatten sich tausende Menschen auf Sozialen Medien an der Fotoaktion beteiligt; Ausgangspunkt der Kampagne war der Gedanke von Mutter Teresa "Der Friede beginnt mit einem Lächeln". Aus allen eingesandten Fotos wurde das Portrait der neuen Heiligen erstellt.

(KAP, 02.02.2017)