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Papst: Fastenzeit ist Weg durch die Wüste zu einer Verheißung

Papst Franziskus hat bei der Generalaudienz am Aschermittwoch dazu aufgerufen, die 40-tägige Fastenzeit als "Zeit der Umkehr und der Hoffnung" zu begehen. Es sei ein anstrengender Weg, aber er werde von der Hoffnung auf Erreichen der Verheißung begleitet.

Als biblisches Vorbild für die Fastenzeit nannte Franziskus den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten und seine 40-jährige Wanderung durch die Wüste. 

Katholiken sollten die Fastenzeit nützen, das Taufbekenntnis zu erneuern und "wieder neu 'von oben' - von der Liebe Gottes - geboren zu werden", sagte der Papst auf dem Petersplatz. Ein wichtiges Mittel hierfür seien die Sakramente. Franziskus erinnerte an die Führung Israels durch Moses. Er habe den Ausbruch aus der ägyptischen Knechtschaft geleitet und habe für sein Volk von Gott die Zehn Gebote erhalten, die Liebe zu Gott und untereinander lehrten. 

Trotz mancher Prüfungen auf dem Weg habe das Volk Israel die Erfahrung gemacht, dass Gott die Seinen in das Land der Verheißung führen will. Ebenso habe Jesus die Menschen durch sein Leiden und seinen Tod am Kreuz von der Knechtschaft der Sünde befreit. So könnten sie "die Wüste des Bösen durchqueren und in das Reich des Friedens gelangen", sagte Franziskus. Voraussetzung für einen solchen Weg der Umkehr und der Hoffnung sei jedoch, dass die Menschen ihn bejahten. Ein solche Zustimmung äußere sich im Empfang der Sakramente und der Hilfe für Bedürftige.

(01.03.2017, KAP)