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Nikolaus-Schule: Darsteller erhielten Know How in Großgöttfritz

Nikolaus-Schule: Darsteller erhielten Know How in Großgöttfritz

Großgöttfritz, 24.11.2017 (dsp) Großes Interesse gab es an der diözesanen Nikolaus-Schulung der Katholischen Jungschar und der Katholischen Männerbewegung in der Pfarre Großgöttfritz. Constanze Schilling und Peter Haslwanter von der Diözese St. Pölten bereiteten die künftigen Darsteller auf ihre Aufgaben vor. Viele der 25 Schulungsteilnehmer gehen teils schon jahrzehntelang zu Familien, andere stehen vor ihrem ersten Einsatz. Was alle freut: Leuchtete Kinderaugen.

 
Neben pädagogischen Hinweisen und einer Präsentation des Lebens des Heiligen gab es viele konkrete Tipps: „Muss der heilige Nikolaus die Schuhe ausziehen?“ Ein Vater und Nikolaus berichtete schmunzelnd, dass sein Kind immer enttäuscht sei, dass er nie zu den Nikolaus-Feiern mitkomme. Das Kind zum Nikolaus: „Papa, warum bist Du nie dort?“ Wie sich die Zeiten ändern, zeigte ein Nikolo aus Bad Traunstein auf: „Früher erhielt ich ein Buch mit schlechten und guten Taten der Kinder, da kam wenig Freude auf. Das haben wir schon lange abgeschafft, jetzt freuen sich alle uneingeschränkt, wenn ich komme.“ Auch praktische Fragen wie „Vermummungsverbot“ oder ob der Heilige am 7. Dezember auch noch Besuche machen darf, wurden gestellt.

Constanze Schilling von der Katholischen Jungschar verweist darauf, dass der Nikolaus-Darsteller keine Moralpredigt vor den Kindern halte solle, sie nicht bloßstellen dürfe, nicht Angst machen solle, sondern eine „Frohbotschaft statt Drohbotschaft“ übermittelt. Sie sollten auch nichts vormachen – also dass sie direkt vom Himmel kommen – und es würde auch nichts machen, wenn sie den Bart runternehmen.

Peter Haslwanter verweist darauf, dass es dem Nikolaus um die Nächsten- und Gottesliebe gehe. Er sei ein Vorbild für das Menschliche. Er erinnere auch heute daran, auf Kinder in Not zu schauen und beim Nikolaus gehe es auch um die Frage, wie man anderen helfen könne. Jesus seien die Kinder ein Herzensanliegen gewesen, davon erzählen die Segens-Berichte in der Bibel.

Nikolaus-Darsteller machen Hausbesuche bei Familien, kommen in Kindergärten und Schulen, sind Teile des Gottesdienstes rund um den 6. Dezember (Gedenktag des Heiligen) und feiern auch in Alters- und Pflegeheimen. Neben den Kindermetten zählen die Nikolaus-Feiern zu jenen Gottesdiensten, zu denen immer die meisten Kinder kommen.